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02. Juli 1998 | Allgemeines

BDZV kritisiert DJV-Tarifforderungen

Sozialpolitischer Ausschuß berät im August

Der Deutsche Journalisten-Verband hat Ende Juni seine Forderungen für den Neuabschluß des Tarifvertrages für arbeitnehmerähnliche freie Journalisten an Tageszeitungen sowie des Gehaltstarifvertrages für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen bekannt gemacht.

Danach sollen die Honorare für freie Journalisten einheitlich um zehn Pfennig pro Zeile beziehungsweise zehn Mark pro Bildbeitrag steigen; die Gehälter sollen linear um 4,5 Prozent erhöht werden. Ferner soll für den Gehaltstarifvertrag eine verkürzte Laufzeit gelten. Einen Monat zuvor hatte bereits der Hauptvorstand der IG Medien seine Forderungen übermittelt (siehe "BDZV intern" Nr. 14/98 vom 12. Juni 1998).

Die Forderungen sind aus Sicht des BDZV in ihrer Höhe völlig unangemessen. Bei den Honoraren für Freie ergeben sich Steigerungen um bis zu 14 Prozent für Textbeiträge und bis zu 21 Prozent für Bilder. Der BDZV macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, daß der Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche freie Journalisten nicht in Hessen und in den neuen Bundesländern gilt. Mit den Forderungen der Journalisten-Gewerkschaften im einzelnen wird sich der Sozialpolitische Ausschuß des BDZV am 18. August 1998 befassen.

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