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07. August 2008 | Allgemeines

BDZV: Forderungen der Gewerkschaften sind überzogen

Verhandlungen werden am 4. September fortgeführt

Der BDZV hat am 25. Juli 2008 in Düsseldorf bei der ersten Verhandlungsrunde über einen neuen Gehaltstarifvertrag (GTV) für Redak¬teure an Tageszeitungen betont, dass es das Ziel sein müsse, den Flächentarifvertrag lang¬fristig zu sichern.

„Es wird darauf ankommen, mit sinnvollen Lö­sungen eine verlässliche tarifliche Orientierung für die Zukunft von Mitarbeitern und Unternehmen auf den Weg zu bringen“, sagte BDZV-Verhand­lungsführer Werner Hundhausen. Für die überzo­genen Forderungen von Deutschem Journalisten-Verband und dju in ver.di gebe es keine bran­chenbezogene Rechtfertigung.

Grundlage für die weiteren Verhandlungen müsse sein – so der BDZV –, dass die Journalis­tengewerk­schaften die anhaltend schwierige Si­tuation der Zeitungsbranche zur Kenntnis näh­men. In diesem Zusammenhang kritisierte der BDZV die falsche Darstellung der wirtschaftlichen Situation der Verlage durch die Gewerkschaften. DJV und ver.di ignorierten, dass das Anzeigenge­schäft stagniere, die Auf­lagen gingen zurück. Bei den Nettoeinnahmen aus Anzeigen und Werbung würden die Verlage heute das Niveau von 1995 erreichen – zu den Kosten des Jahres 2008. Die Tarifverhandlungen werden am 4. September 2008 in Frankfurt am Main fortgesetzt.

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