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01. März 2001 | Ausland

BDZV fordert Freilassung von inhaftierten Journalisten

BDZV-Präsident Helmut Heinen hat eine von der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) in Berlin initiierte Briefkampagne unterstützt, die die Freilassung von 13 im Iran inhaftierten Journalisten und Autoren bewirken soll. Die Anklagen gegen die mit hohen Gefängnisstrafen belegten Frauen und Männer hatten unter anderem auf "antiislamische Propaganda", Beteiligung an staatsfeindlichen Aktivitäten, Beleidigung von islamischen Behörden und Geistlichen sowie auf Veröffentlichung von Artikeln gegen die Todesstrafe gelautet. In einem Schreiben an den Botschafter der Islamischen Republik Iran in Deutschland, das an das religiöse Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, weitergeleitet werden soll, machte der BDZV-Präsident seine Sorge um die Freiheit der Berichterstattung und die schwierige Lage der Journalisten im Iran deutlich. Neben Heinen setzten sich für die Freilassung der im Iran inhaftierten Journalisten unter anderem ein: die Intendanten Albert Scharf (BR), Dieter Weirich (Deutsche Welle), Jobst Plog (NDR), Hans-Jürgen Rosenbauer (ORB); der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands Siegfried Weischenberg sowie die Chefredakteure Hans-Helmut Kohl und Jochen Siemens ("Frankfurter Rundschau"), Helmut Markwort ("Focus"), Hans-Ulrich Jörges ("Die Woche") und viele andere. Laut Reporter ohne Grenzen avancierte der Iran innerhalb der letzten zehn Monate "zum größten Gefängnis für Journalisten im mittleren Osten". Irans Religionsführer Ayatollah Ali Khamenei gehöre "zu den 20 schärfsten Widersachern der Presse- und Meinungsfreiheit" in der Welt.

Kontakt:
Reporter ohne Grenzen,
Skalitzer Straße 101,
10997 Berlin,
Telefon 030/6158585,
Fax 030/6143463,
E-Mail: kontakt@reporter-ohne-grenzen.de

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