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24. Juli 1997 | Allgemeines

BDZV erneuert Kritik am ZDF-Online-Projekt

Intendant Stolte verteidigt Pläne des Senders

In einem Gespräch mit dem Intendanten des ZDF, Dieter Stolte, hat der BDZV seine Kritik an dem geplanten universellen Online-Dienst des Senders - ein Kooperationsprojekt mit dem U.S.-Unternehmen Microsoft - erneuert (siehe Intern Nr. 18, 30. Mai 1997).

Das Zusammentreffen war auf Initiative der BDZV-Vertreter im ZDF-Fernsehrat, Rolf Terheyden und Wilhelm Bing, die auch beide an der Runde teilnehmen, zustande kommen. Es könne nicht angehen, daß ausgerechnet eine öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt wie das ZDF in dem sich gerade erst entwickelnden Markt der Online-Dienste in einer offensichtlichen Konkurrenz zu den Zeitungen stelle, machten die BDZV-Vertreter deutlich.

Dem hielt Stolte entgegen, daß sich das ZDF ebenso wie private Medienanbieter den neuen Herausforderungen der Informationsgesellschaft stellen müsse. Internet und Online-Dienste gefährdeten den Fernsehmarkt weit stärker als den Pressemarkt. Der Intendant betonte, daß in dem geplanten ZDF-Dienst auf regionale Berichterstattung und Werbung verzichtet werde. Damit sei, so die BDZV-Vertreter, das Problem allerdings keineswegs gelöst. Im übrigen verlasse das ZDF mit der geplanten Erweiterung des bereits bestehenden, ausschließlich programmbezogenen Online-Angebots den Rahmen des rechtlich Zulässigen.

Intendant Stolte sagte dem BDZV zu, das Problem der Auswirkungen eines ZDF-Online-Dienstes insbesondere auf die lokalen und regionalen Werbemärkte in den ZDF-Gremien zu erörtern und das Gespräch mit dem BDZV fortzusetzen.

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