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09. November 2017 | Veranstaltungen

BDZV-Vertriebsgipfel: Best-Practice aus den Zeitungsverlagen

Foto: Presse Fachverlag/Wolfgang RakelFoto: Presse Fachverlag/Wolfgang RakelWie kann es gelingen, die Position der Zeitungsunternehmen im lokalen Markt weiter auszubauen? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich Gerold Riedmann, Geschäftsführer Russmedia (Schwarzach, Österreich), in seiner Keynote beim BDZV-Vertriebsgipfel am 7. November 2018 in Köln. Gut 70 Teilnehmer erlebten bei der von Mario Lauer, Vorsitzender Vertriebsausschuss des BDZV und Gesamtvertriebsleiter der „Süddeutschen Zeitung“ (München), eröffneten Konferenz einen Tag lang geballte Best Practice aus Zeitungsverlagen. So betonte Riedmann beispielsweise, dass die Tageszeitung weiterhin das Flaggschiff bleibe, aber neue Produkte wie unter anderem eine wöchentliche Gratiszeitung, die ein Best-of der Tageszeitungsinhalte biete, ein Brötchenservice oder die Weiterentwicklung der Website mit dem Ziel, Loyalität und Engagement der Nutzer zu erhöhen, weitere wichtige Faktoren für den Erfolg seien. Ziel sei es, Menschen zu begeistern und die hohe Reichweite der Zeitungsmarke zu monetarisieren.

Das Stichwort Begeisterung griff auch die Personalexpertin Constanze Buchheim, Beraterin i-potentials, in ihrem Vortrag auf: Recruiting sei heute kein Administrationsprozess mehr, sondern eine Akquisitionsaufgabe. Der Arbeitsmarkt sei ein Nachfragemarkt. Dabei spielten gerade bei der Generation Y Faktoren wie Unternehmenskultur und Freiräume eine entscheidende Rolle, sagte Buchheim.

Das Thema Neukundengewinnung hatte auch vor dem Hintergrund der EU-Datenschutzgrundverordnung, die im Mai 2018 in Kraft treten wird, einen besonderen Schwerpunkt bei der Konferenz. Carsten Groß, Geschäftsführer Marketing, Vertrieb und E-Commerce beim Medienhaus DuMont Rheinland (Köln), und Stephanie von Unruh, Gesamtvertriebsleiterin von Funke Medien NRW (Essen), präsentierten jeweils Wege, wie sie die Kundenkommunikation intensivieren und auf innovative, systematische Weise neue Leads und Kundenkontakte generieren. Mit Mehrwerten wie speziellen redaktionellen Produkten und attraktiven Gewinnspielen wollen sie neue Interessenten an die Marke und ihre Angebote heranführen. Dass dabei auch neue Kanäle wie WhatsApp effizient genutzt werden können, erläuterte Falk Zimmermann, CMO von WhatsBroadcast. Durch relevante 1:1 Kommunikation könnten die Adressaten als Kunden gewonnen werden.

Sebastian Pust, Assistent der Geschäftsführung bei der „Nordwest Zeitung“ (Oldenburg) wiederrum erklärte, dass die EU-Datenschutzgrundverordnung aber nicht nur die Kommunikation verändern, sondern auch Auswirkungen auf Prozesse und Systeme im Haus haben wird. In Oldenburg beschäftige sich ein Projektteam aus allen Unternehmensteilen mit der Umsetzung der wesentlichen Anforderungen. Die Projektteilziele würden in den einzelnen Unternehmensteilen dann eigenverantwortlich durchgeführt, sagte Pust. Gleichzeitig sei die Durchführung immer transparent, so dass die Mitarbeiter stets informiert seien. Moderiert wurde die Konferenz von Andrea Domin, Marketing- und Vertriebsleiterin der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (Potsdam).

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