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12. Februar 2004 | Digitales

Baynet.de ist gescheitert

Baynet, der „virtuelle Marktplatz Bayerns“, ist als Private-Public-Partnerschaft gescheitert; der Betrieb liegt, wie iBusiness berichtet, seit Beginn des Jahres 2004 wieder in den Händen des Freistaates Bayern. Baynet.de wurde seit 2000 durch ein privates Betreiberkonsortium von Siemens Business Services und SAP betrieben. Schon vor zwei Jahren hätten laut iBusiness die Betreiber ausbleibende Einnahmen beklagt. Nun erklärte die Bayerische Staatskanzlei, dass die bisher auf Baynet enthaltenen „nicht-staatlichen Informationen und Angebote nach einer Entscheidung des Betreibers künftig nicht mehr weitergeführt“ würden. Stattdessen solle das Angebot gemeinsam mit den Kommunen zu einem umfassenden E-Government-Portal ausgebaut werden. Damit ist der zentralistische Ansatz, regionale E-Commerce-Marktplätze zu entwickeln, landesweit zusammenzubinden und in ihnen Platzierungen von örtlichen Geschäften zu verkaufen, gescheitert. Nach dem Willen der Bayerischen Staatskanzlei soll Baynet.de künftig für die Bürger Informationen und Formulare zur Kfz-Anmeldung, zur Eheschließung und zu den Dienstleistungen der staatlichen Behörden, der Landkreise, Städte und Gemeinden bereithalten.

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