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27. Mai 2004 | Allgemeines

Bayerische Verleger begrüßen verbesserte Kooperationsmöglichkeiten

Glotz: Zeitung hat Zukunft / VBZV-Jahrestagung in Weiden

Ein klares Plädoyer für die Zukunft der regionalen Tageszeitung, dies war die Botschaft der Jahrestagung der bayerischen Zeitungsverleger vom 16. bis 18. Mai in Weiden.

Die im Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) zusammengeschlossenen Verleger sehen in der Aufnahme von Kooperationsmöglichkeiten in die Neufassung des Entwurfs zur Reform der Pressefusionskontrolle einen richtigen Ansatz für die Weiterentwicklung dieses Gesetzes. Durch die überarbeitete Neuregelung würden Kooperationen zwischen benachbarten Verlagen erleichtert, so dass wirtschaftlichen Problemen in einzelnen Häusern begegnet werden könnte, so der Erste Vorsitzende des VBZV, Dr. Hermann Balle, Verleger von "Straubinger Tagblatt" und "Landshuter Zeitung". Die Vollfusion bzw. die Übernahme von Verlagen sollte immer nur die Ultima Ratio sein.

Die Festansprache hielt Prof. Dr. Peter Glotz zum Thema "Welche Rolle spielt die Zeitung im 21. Jahrhundert?". Innovation sei das Stichwort, meinte der Medienwissenschaftler. Er zählte vier Voraussetzungen auf, unter denen die Tageszeitungen ihre Zukunft sichern sollten: Interpretativen Journalismus: Das bedeute vor allem mehr Hintergrundberichte. Die Zeitung müsse sich zu einem "täglichen Magazin" entwickeln. „Verdichtung“: Übersichtlichkeit und ein Farbleitsystem seien notwendig. Die Leute seien schnell geschnittene TV-Nachrichten gewohnt. Der Weg gehe in Richtung Kompakt-Zeitung. „Erklär-Zeitung“: Es gebe immer wieder Situationen, in denen die Zeitung mehr Hintergründe liefern könne als jedes andere Medium. „Publikationen als Distributionskanal“: Dies müsse zur dritten Säule der Verlage werden. Glotz’ Prognose : "Ich glaube an die Zukunft der Zeitung. Dort wo neue Geschäftsfelder entwickelt werden und nicht fauler Traditionalismus herrscht."

 

Internet: www.vbzv.de

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