Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

13. Mai 2002 | Allgemeines

Baden-Württemberg: Umsatzeinbrüche werfen Verlage zurück auf Niveau von 1997

Südwestdeutsche Verleger tagen in Ludwigsburg

Die Krise auf dem Zeitungsmarkt bedeutet auch für die baden-württembergischen Tageszeitungen drastische Anzeigenrückgänge. Der Vorsitzende des Verbands Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV), Valdo Lehari jun., sprach anlässlich der Jahrestagung der Organisation am 26. April 2002 in Ludwigsburg von einem Rückgang im vergangenen Jahr um durchschnittlich zehn bis 20 Prozent.

Dabei habe der Stellenmarkt mit bis zu 50 Prozent Verlust im Vergleich zum Vorjahr „dramatische Dimensionen“ erreicht. Die unerfreuliche Entwicklung habe alle Tageszeitungsverlage getroffen. So lägen die Zeitungen wieder bei den Umsätzen von 1997 – bei großen Unterschieden innerhalb der Branche.

 

Eingebrochen sei die Werbung seit kurzem auch massiv bei den Aufträgen aus dem Einzelhandel, einschließlich der Prospektbeilagen. Erfreulich sei jedoch, erklärte Lehari, dass die Leserreichweiten nahezu stabil geblieben seien, insbesondere in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Hier sei eine leichte tägliche Reichweitenverbesserung zu verbuchen. Dass rund die Hälfte dieser Altersgruppe regelmäßig zur Zeitung greife, sei ein Leistungsbeweis der Tageszeitungen, der von den Werbeagenturen stärker berücksichtigt werden sollte. Kritisch äußerten sich die baden-württembergischen Zeitungsverleger über die Tarifforderung der Gewerkschaften. Sie seien „verantwortungslos, realitätsfern und kon-traproduktiv“. Unverändert abgelehnt würden ferner die Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Online-Bereich, sofern diese „über eine staatsvertraglich geregelte Programmbegleitung“ hinaus gingen.

zurück