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21. Juni 2004 | Allgemeines

Baden-Württemberg: Staat soll den Zeitungen keine Konkurrenz machen

Verleger gegen Expansion des „Staatsanzeigers“

Die geplante Expansion des „Staatsanzeigers“ ist auf Kritik der baden-württembergischen Zeitungsverleger gestoßen. Es sei nicht Aufgabe des Staates, den Zeitungen im Land Konkurrenz zu machen, machte der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) gegenüber der CDU/FDP-Landesregierung deutlich. Eine Expansion des landeseigenen Blattes ginge zu Lasten der privaten Tageszeitungen im Land, die in einem schwierigen Markt agieren müssten.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, will der „Staatsanzeiger“ mit einer Offensive neue Leser gewinnen und damit die Auflage von 17.000 Exemplaren auf etwa 23.000 Exemplare steigern. Gleichzeitig will der „Staatsanzeiger“ sein Internetangebot ausbauen. Die Zeitungsverleger befürchten vor allem, dass ihnen die Staatszeitung auf dem Werbe- und Anzeigenmarkt Kunden wegnehmen könnte. Dies geschehe derzeit bereits bei den Amtsblättern der Gemeinden. Der VSZV erinnerte die Landesregierung an ihre eigenen Aussagen, die Pressevielfalt im Lande erhalten zu wollen. Das könne man aber nicht, wenn man den privat finanzierten Blättern „Knüppel zwischen die Beine wirft“.

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