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03. Juli 2007 | Namen und Nachrichten

Axel Springer übernimmt Mehrheit an PIN Group AG

Die Axel Springer AG (Berlin/Hamburg) wird die Mehrheit an der PIN Group AG mit Sitz in Luxemburg übernehmen. Entsprechende Vereinbarungen schloss das Unternehmen, wie die Axel Springer AG am 28. Juni 2007 mitteilte, mit den Gesellschaftern WAZ-Mediengruppe (Essen), der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (Stuttgart) und der Rosalia AG. Durch die Transaktionen werde sich der Anteil der Axel Springer AG an der PIN Group AG von heute 23,5 Prozent auf zunächst 71,6 Prozent erhöhen. Der Kaufpreis wird laut Axel Springer AG 510 Millionen Euro betragen, die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Die Verkäufer bleiben, ebenso wie die Verlagsgruppe Madsack (Hannover), Aktionäre und Kooperationspartner der PIN Group; das Unternehmen werde weiterhin von Günter Thiel als Geschäftsführer geleitet. Es sei vereinbart, so Axel Springer, bis September 2007 weitere Aktien an Regionalzeitungsverlage gegen Einbringung ihrer Postgeschäfte zu vergeben. So werde die West Mail Holding GmbH - ein Joint Venture der Unternehmensgruppe DuMont Schauberg (Köln), der Mediengruppe "Rheinische Post" (Düsseldorf) und des Verlags W. Girardet (Düsseldorf) - Gesellschafter der PIN Group. Außerdem würden weitere Regionalzeitungsverlage ihre Briefgeschäfte einbringen, so dass sich der Anteil der Axel Springer AG danach auf voraussichtlich 63,7 Prozent reduziere. Der Vorsitzende des Vorstands der Axel Springer AG, Dr. Mathias Döpfner, sagte zu dem Engagement: "Die PIN Group ist für uns ein sehr schnell wachsendes Unternehmen. Als Gründungsgesellschafter sind wir mit dem Unternehmen bestens vertraut und haben jetzt die Gelegenheit, unsere Minderheitsbeteiligung in eine Mehrheit zu verwandeln. Wir wollen gemeinsam mit den Altgesellschaftern und künftigen Neugesellschaftern von der weiteren Liberalisierung des Postgeschäfts profitieren". Die 2005 gegründete PIN Group AG ist nach der Deutschen Post der zweitgrößte Anbieter im deutschen Briefmarkt. Die Gruppe verfügt über mehr als 60 regionale Tochterunternehmen. Dank eines 2006 bundesweit aufgebauten Verteilnetzes deckt die PIN derzeit rund 96 Prozent des Bundesgebiets überwiegend durch eigene Verteilnetze und einige regionale Kooperationen ab. Das Unternehmen beschäftigte zum Stichtag April 2007 mehr als 7.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen konsolidierten Umsatz von 168,3 Millionen Euro. Dabei wurden 68 Prozent der Erlöse im regionalen Briefgeschäft erwirtschaftet, 32 Prozent im nationalen Briefgeschäft. Im laufenden Jahr rechnet PIN damit, den Umsatz mehr als zu verdoppeln. Kontakt: Axel Springer AG, Edda Fels, Telefon 030/259177600, E-Mail edda.fels(at)axelspringer.de.

PIN Group kauft Ostseepost und LN-Briefkurier

Die "Lübecker Nachrichten" (LN) haben zum 1. Juli 2007 ihre private Briefdienstleistungstochter Briefkurier an die PIN Mail Nord verkauft, diese wiederum ist eine Tochter der PIN Group AG mit Sitz in Luxembourg. Im Gegenzug beteiligten sich die "LN" an der PIN Mail Nord. Zum gleichen Zeitpunkt übernahm die PIN Mail Ost die Rostocker Ostsee-Post, die zur MV Logistik Service GmbH & Co.KG gehört und vor knapp drei Jahren von der "Ostsee-Zeitung" (Rostock) aufgebaut worden war. Anlässlich des Verkaufs sagte Thomas Ehlers, Geschäftsführer der "Lübecker Nachrichten" und der "Ostsee-Zeitung", er rechne mit einer echten Erfolgsstory". Mit der Liberalisierung des Markts für Postdienstleistungen am 1. Januar 2008 wollten die "LN" nicht nur regional, sondern national als Postdienstleister tätig werden.

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