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14. Mai 1999 | Namen und Nachrichten

Axel-Springer-Preis für junge Journalisten

"Wie soll man sich an die Wahrheit halten, wenn man die Wahrheit nicht erkennt? Wie soll man seinen Lesern etwas erklären, das man selbst kaum versteht?" Der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer Verlag AG, Hamburg/Berlin, August A. Fischer, machte bei der Verleihung des Axel-Springer-Preises für junge Journalisten am 3. Mai 1999 deutlich, daß der Kosovo-Krieg auch das Selbstverständnis der Medien auf die Probe stellt. Zum achten Mal wurde im Berliner Verlagshaus der Nachwuchs-Preis in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen vergeben. Die Jury konnte unter 462 Einsendungen auswählen, allerdings erkannte sie in der Kategorie Fernsehen keinen Beitrag für preiswürdig. Im Bereich "Print" ging der mit 10.000 Mark dotierte erste Preis an Florian Hanig, der für das Magazin "Merian" einen "atemberaubenden Bericht über die Londoner Börse" verfaßte. Mit dem zweiten Platz und 8.000 Mark wurde Susanne Frömel von der überregionalen Tageszeitung "Die Welt" für ihre Geschichte über zwei Straßenkinder in Berlin ausgezeichnet. Platz drei und 5.000 Mark fielen an Annabel Wahba für eine Artikel im Magazin der "Süddeutschen Zeitung". Wahba hatte die Geschichte einer Jüdin aufgeschrieben, die eines Tages feststellt, daß auf dem Gelände von Auschwitz früher die Kehröfen des Großvaters standen.

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