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14. Januar 2004 | Namen und Nachrichten

Axel Springer Passage in Berlin eröffnet

Mit einem Festakt beim traditionellen Neujahrsempfang hat der Verlag Axel Springer am 13. Januar 2004 seinen Neubau, die so genannte Axel Springer Passage, in Berlin eröffnet. Vor rund 500 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien würdigte Altbundeskanzler Helmut Kohl das Lebenswerk des 1985 gestorbenen Verlagsgründers und dessen Engagement für die Wiedervereinigung. „Axel Springer hat an seiner Vision festgehalten“, sagte Kohl, der auch die künftige Bedeutung der Hauptstadt Berlin in einem nach Osten erweiterten Europa betonte. „Berlin verschafft uns einen langfristigen Standortvorteil für publizistische und wirtschaftliche Erfolge“, erklärte Springer-Vorstandschef Dr. Mathias Döpfner. „Axel Springer braucht kein Wasser, keine Schienen, keine Bodenschätze, wir brauchen nur zwei Dinge: Informationen und Talente. Und beides findet man in Berlin häufiger als anderswo.“ Springer habe sich in schwierigen Zeiten stets zu Berlin bekannt, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Die Hauptstadt sei führende Medienmetropole und wichtiger Verlagsstandort; verinnerlichen müssten die Deutschen jedoch noch, dass Berlin nicht etwa nur Hauptstadt der Berliner sei, sondern aller Deutschen. In sehr persönlich gehaltenen Worten erinnerte sich abschließend der mittlerweile 92 Jahre zählende Vorstandsvorsitzender der Axel Springer Stiftung, Ernst Cramer, an seine Jahre als Wegbegleiter Axel Springers.

 

Rund 175 Millionen Euro wurden in die Axel Springer Passage an der Kochstraße/Axel-Springer-Straße neben den beiden Verlagshochhäusern investiert. In Berlin sollen laut Döpfner auch neue Zeitungen und Zeitschriften gegründet werden. Die Zahl der Springer-Mitarbeiter in der Hauptstadt liegt bei 2.000. In der 66.000 Quadratmeter großen Passage im historischen Zeitungsviertel sind unter anderem die Axel Springer Journalistenschule und die Redaktion des Männermagazins „Maxim“ sowie das Internetportal Bild.t-online untergebracht. Außerdem gibt es Geschäfte, Restaurants, Arztpraxen, das Kabarett Kartoon sowie die neue Ullstein-Halle für Veranstaltungen. 60 Prozent der Bürofläche nutzt der Verlag Axel Springer selbst.

 

Internet: www.axelspringer.de

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