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05. Juli 2012 | Allgemeines

AWA: Überregionale und Wochenzeitungen steigern Reichweite

Hohe Ausgabebereitschaft bei Printaffinen in allen Altersgruppen

Trotz der zunehmenden Digitalisierung des Alltags ist die große Mehrheit der Deutschen weiterhin überaus printaffin. Das zeigt die Allensbacher Markt- und WerbeträgerAnalyse (AWA), die am 5. Juli 2012 in Berlin präsentiert worden ist. Demnach konnten die überregionalen Abozeitungen ihren Leserkreis um gut sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr vergrößern.

AWA 2012Positiv entwickelten sich zudem die Wochen- und Sonntagszeitungen. „Der Sonntag wird mehr und mehr zum Medientag“, erläuterten die Studienautoren. Speziell in urbanen Gebieten mit mehr als 100.000 Einwohnern stieg der Zeitungskonsum zum Sonntag stark an.

 

Laut Institut für Demoskopie Allensbach sind die Reichweitenzuwächse – trotz teilweise sinkender Auflagenzahlen – auf den erhöhten Mitleseranteil zurückzuführen. Habe dieser bei den bundesweiten Titeln 2007 noch bei 2,3 bis 2,6 Lesern pro Ausgabe gelegen, seien es fünf Jahre später 2,8 bis 3,3 Leser.

 

Darüber hinaus diagnostizierten die Forscher eine abnehmende Dynamik im Wandel der Mediennutzung. „Es deutet sich eine Phase der Stabilisierung an.“ Dies zeige sich auch an den nur noch leicht sinkenden Reichweitenwerten der regionalen Abonnementzeitungen (2012: -2 Prozent / 2010: -3,6 Prozent) und den gleichzeitig nur noch marginal wachsenden Userzahlen im Internet. Bei den unter 30-Jährigen gebe es eine „de-facto-Stagnation“. In dieser Generation informieren sich laut AWA im Jahr 2012 rund 19 Prozent im Netz über tagesaktuelle Vorgänge, 2011 waren es 18 Prozent. Größere Zuwächse gebe es nur noch bei den über 50-Jährigen, den sogenannten „Silver-Surfern“, die immer stärker das Internet nutzten.

 

Weiteres Ergebnis der Studie: Auch bei den Digital Natives, den 14- bis 29-Jährigen, gelten nicht einmal drei von zehn als weitgehend printabstinent. Vielmehr nutze fast die Hälfte (48 Prozent) der jungen Generation selektiv verschiedene Medien – etwa ein Viertel gilt als umfassend printaffin. Und diese Gruppe habe ein deutlich höheres Ausgabeverhalten als die Nicht-Printaffinen und ist damit für Werbetreibende eine besonders interessante Zielgruppe. Somit fällt die Einschätzung der Forscher um Professor Dr. Renate Köcher einstimmig aus: „Investitionen in Print lohnen sich.“

 

Für die jährlich erscheinende Markt-Media-Studie über Konsumgewohnheiten und Mediennutzung wurden rund 27.000 mündlich-persönliche Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der deutschen Bevölkerung geführt.

Weitere Informationen unter: www.ifd-allensbach.de/awa

Ort: Berlin

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