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30. Juli 2010 | Allgemeines

AWA 2010: 84 Prozent sind printaffin

Internet spielt bei Informationsvermittlung untergeordnete Rolle

Das Internet verändert generell den Umgang mit Medien. Die Möglichkeit, Informationen „on demand“ zu beziehen, führt zu einer sporadischeren Nutzung aller Medien und zu einem sinkenden Bedürfnis, stets auf dem Laufenden zu sein. Dabei werden Medieninhalte gezielt selektiert mit der Folge, dass sich das Interessenspektrum verengt. Ferner wächst die Ungeduld bei der Mediennutzung. Dies sind einige Erkenntnisse der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) 2010, die das Institut für Demoskopie Allensbach anlässlich der Präsentation seiner aktuellen Zahlen am 14. Juli in Berlin einleitend vorstellte.

Danach ist die Zeitung für die Deutschen nach dem Fernsehen weiterhin das wichtigste Medium, wenn es darum geht, sich über das aktuelle Ge­schehen zu informieren: 50 Prozent informieren sich aus der Zeitung, das Fernsehen nutzen dazu 69 Prozent. Das Internet spielt mit 16 Prozent für die Gesamtbevölkerung – trotz steigender Ten­denz – nach wie vor eine untergeordnete Rolle, wenn es darum geht, sich über die jüngsten Ent­wicklungen schlau zu machen. Immerhin 35 Pro­zent lauschen dem Radio, das damit über die vergangenen fünf Jahre eine stabile Reichweite ausweist.

Die Reichweiten der überregionalen Tageszei­tungen sind laut AWA seit 2005 in der Gesamt­summe leicht gestiegen, von 4,05 Millionen Le­sern auf 4,14 Millionen Leser. Dies ist insofern bemerkenswert, als die Zahl der verkauften über­regionalen Zeitungsexemplare in diesem Zeit­raum leicht zurückgegangen ist. Stabil blieb auch die Leserschaft der Wochen- und Sonntagszei­tungen.

Was die „Printaffinität in der Bevölkerung“ an­geht, kommt die AWA 2010 zu dem Ergebnis, dass in Deutschland (Bevölkerung ab 14 Jahre) 45 Prozent „umfassend printaffin“ und weitere 39 Prozent „selektiv printaffin“ sind; 16 Prozent gel­ten danach als „weitgehend printabstinent“. Deut­lich anders sieht dies allerdings bei den 14- bis 29-Jährigen aus: Hier sind 29 Prozent weitge­hend printabstinent, 44 Prozent selektiv printaffin und 26 Prozent umfassend printaffin.

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