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22. Juli 2009 | Allgemeines

Ausstellung zum Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis

Auftakt im Jüdischen Museum Berlin/ Festveranstaltung am 2. September im Radialsystem V

Eine Kabinettausstellung zum Leben Theodor Wolffs begleitet die Verleihung des Journalistenpreises der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis am 2. September 2009 in Berlin: Neben der Auszeichnung der besten Zeitungsjournalisten des Jahres 2008 wird das Jüdische Museum Berlin am selben Tag als weiteren Höhepunkt einen Blick auf den Namensgeber dieses renommiertesten Preises eröffnen, den die Zeitungsbranche zu vergeben hat – und zwar unter dem Titel „Ich will mir gern die Finger verbrennen. Der Journalist Theodor Wolff (1868 - 1943)“. Gastgeber der abendlichen Festveranstaltung im Radialsystem V ist die Deutsche Presse-Agentur dpa.

Malte von Trotha, Vorsitzender der dpa-Ge­schäftsführung, wird mit dem Vorsitzenden des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis, Her­mann Neusser (Verleger des Bonner „General-Anzeigers“) in den Abend einführen. Die Modera­tion übernimmt Jörg Thadeusz. Für musikalische Akzente sorgen junge Berliner Talente, nämlich das Schlossplatz-Quintett der Hochschule für Musik Hanns-Eisler und der deutsch-türkische R’nBesk-Sänger Sefo. Die Sprecher kommen von der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.

Die Preisträger sind: Bastian Obermayer („Süd­deutsche Zeitung“, München), Thomas Scheen („Frankfurter Allgemeine Zeitung“), Re­gina Köhler („Berliner Morgenpost“) und Henning Sußebach („Die Zeit“, Hamburg) sowie Nina Gru­nenberg für das Lebenswerk („Die Zeit“).

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis erinnert an den langjähri­gen Chefredakteur des legendären „Berliner Ta­geblatts“, Theodor Wolff. Er musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin. Die ihm gewidmete Kabinettausstellung im Jüdischen Museum Berlin ist in Kooperation mit dem BDZV entstanden und wird bis Anfang Januar 2010 gezeigt. Wichtigster Leihgeber ist Professor Bernd Sösemann, Mitglied im Kuratorium für den Theodor-Wolff-Preis.

Der unabhängigen Jury zum Theodor-Wolff-Preis gehören an: Peter Stefan Herbst (Chefre­dakteur „Saarbrücker Zeitung“), Wilm Herlyn (Chefredakteur Deutsche Presse-Agentur, Ham­burg), Bernd Hilder (Chefredakteur „Leipziger Volkszeitung"), Christoph Irion (Chefredakteur „Reutlinger General-Anzeiger“), Bascha Mika (Publizistin, Berlin), Ulrich Reitz (Chefredakteur „Westdeutsche Allgemeine Zeitung", Essen), Stephan Richter (Chefredakteur Schleswig-Hol­steinischer Zeitungsverlag, Flensburg), Evelyn Roll (leitende Redakteurin, „Süddeutsche Zei­tung", München) sowie Franz Sommerfeld (Mitg­lied des Vorstands Mediengruppe M. DuMont Schauberg mit Zuständigkeit Redaktion, Köln).

 

Preisträger, Preisverleihung und Nominierte 2009

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