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29. April 2013 | Allgemeines

Auslosung von Berichterstatter-Plätzen darf keine Schule machen

„Gerade Gerichtsverfahren müssen einer großen Kontrolldichte unterliegen; das gilt insbesondere in einem Fall wie diesem, der im In- und Ausland auf hohes öffentliches Interesse stößt.“ Das erklärte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff zum Losverfahren für die Berichterstatterplätze im sogenannten NSU-Prozess, der am 6. Mai in München beginnen soll. Es dürfe deshalb nicht Schule machen, „dass die Presseberichterstattung über ein solches Verfahren zum Glücksspiel wird“.

Dietmar Wolff neuWolff warnte, dass angesichts der vielen hundert Bewerber für gerade einmal 50 Presseplätze Deutschland künftig erst einmal vor der eigenen Türe kehren müsse, wenn die Behinderung der Presse bei Gerichtsverfahren im Ausland kritisiert werde.


Von Anfang an unverhältnismäßig sei im Übrigen die Berücksichtigung der deutschen Tagespresse mit nur acht garantierten Plätzen gewesen, meinte der Hauptgeschäftsführer. „Es gab allein sechs verschiedene Tatorte, neben den überregionalen Zeitungen haben daher auch die lokalen und regionalen Titel großes Interesse an einer eigenen Berichterstattung vom Prozess.“

Ort: Berlin

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