Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

21. Juni 2004 | Allgemeines

Ausbildungspakt der deutschen Wirtschaft beschlossen

Bis 2006 sollen 30.000 neue Ausbildungsplätze entstehen

Um das so genannte Berufsausbildungssicherungsgesetz und die darin vorgesehene Ausbildungsplatzabgabe abzuwenden, haben Vorstand und Präsidium der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am 15. Juni 2004 der Vereinbarung eines Ausbildungspaktes zwischen den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft und der Bundesregierung einstimmig zugestimmt. Der Ausbildungspakt wurde am 16. Juni 2004 von BDA, BDI, DIHK und ZDH sowie der Bundesregierung unterzeichnet.

Wirtschaft und Bundesregierung verpflichten sich danach gemeinsam, die Ausbildungsleistung in den nächsten drei Jahren deutlich zu erhöhen sowie den Vermittlungsprozess früher zu beginnen und stärker auf den einzelnen Jugendlichen auszurichten. Das heißt im Einzelnen: Die Wirtschaft setzt sich das verbindliche Ziel, während der dreijährigen Dauer dieses Paktes im Jahresdurchschnitt 30.000 neue Ausbildungsplätze einzuwerben. Die Einwerbung neuer Ausbildungsplätze ist besonders wichtig, um die aus wirtschaftlichen und anderen Gründen entfallenden Ausbildungsplätze weitestgehend zu kompensieren beziehungsweise die Zahl der Ausbildungsplätze möglichst zu erhöhen.

 

Die Wirtschaft sagt zusätzlich jährlich die Bereitstellung von insgesamt 25.000 Plätzen für betrieblich durchgeführte Einstiegsqualifikationen, beginnend mit dem Jahr 2004, zu. Dabei tragen die Betriebe die Sach- und Personalkosten der Ausbildung, die Bundesagentur für Arbeit zahlt einen Zuschuss des Bundes zum Unterhalt der Jugendlichen.

 

Die Bundesregierung wird die Zahl der Ausbildungsplätze in der Bundesverwaltung im Jahr 2004 um rund 20 Prozent erhöhen, für eine Erhöhung der Ausbildungsleistung durch die selbstständigen Einrichtungen des Bundes sorgen und sicherstellen, dass das Bund-Länder-Ausbildungsprogramm Ost im Jahr 2004 mit 14.000 Plätzen fortgeführt wird. Die ausbildungsfördernden Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit werden laut Ausbildungspakt mindestens auf gleicher Höhe wie im Jahr 2003 fortgesetzt. Dies gilt insbesondere auch für die berufsvorbereitenden Maßnahmen (der Text des Ausbildungspaktes kann als pdf-Datei beim BDZV abgerufen werden: BDZV, Karin Erbrich, Telefon 030/726298-201, E-Mail erbrich(at)bdzv.de).

zurück