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26. November 2008 | Marketing

Auflagenplus dank Barack Obama

Die Wahl von Barack Obama zum 44. Präsi­denten der USA hat in Deutschland und Nord­amerika zu Sonderausgaben und zusätzlichen Auflagen bei den Zeitungen geführt. So hat bei­spielsweise der „Express“ in Köln eine zwölf Sei­ten starke Sonderausgabe im halben Berliner Format gedruckt und insgesamt 15.000 Exemp­lare in Köln und Düsseldorf verteilen lassen. Zu den Inhalten gehörten Berichte über die Wahl­nacht, Interviews mit Experten sowie eine Pano­ramaseite zum Weißen Haus.

Auch der „Weser-Kurier“ (Bremen) verteilte ein Extrablatt anlässlich des Siegs von Barack Obama. Rund 10.000 Pendler in Zügen, Straßen­bahnen und Autos erhielten in Bremen und dem niedersächsischen Umland mit Hilfe von Austrä­gern ein Extrablatt. Die Sonderausgabe war be­reits gegen 9.00 Uhr vergriffen.

Über Traumauflagen, die innerhalb weniger Stunden vergriffen gewesen seien, berichtet auch das US-amerikanische Branchenmagazin „Editor & Publisher“. Danach legte die „Washington Post“ zusätzlich eine 26-seitige Sonderausgabe von 150.000 Exemplaren auf, die „New York Times“ druckte 50.000 weitere Exemplare nach, die „Los Angeles Times“ 30.000, und die „Chicago Tri­bune“ habe am Nachmittag sogar 200.000 zu­sätzliche Ausgaben verkauft. Und dies, obwohl die Zeitungen in den USA ihre Druckauflagen ohnehin um bis zu 35 Prozent erhöht hatten. Gleichwohl war der Run auf gedruckte Nachrich­ten so groß, dass die Zeitungen in vielen Städten der USA schon am Morgen ausverkauft waren. Für ein Exemplar der „New York Times“ sollen auf eBay bis zu 200 Dollar geboten worden sein.

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