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20. September 2005 | Digitales

ARD/ ZDF-Online-Studie: 58 Prozent sind im Netz

Die Zahl der Internetnutzer laut einer Studie von ARD und ZDF 2005 erneut um fünf Prozent zugenommen. 37,5 Millionen Erwachsene seien im Frühjahr 2005 online gewesen, teilte die ARD/ ZDF-Medienkommission am 6. September 2005 mit, das entspreche 57,9 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahre. Zwar habe sich nach dem Boom der Vorjahre die Wachstumsdynamik auf dem Internetmarkt etwas abgeschwächt. Eine Sättigung des Marktes sei jedoch nicht abzusehen, da vermehrt ehemals internetferne Bevölkerungsgruppen den Weg ins Netz fänden: Selbst bei den so genannten Offlinern, also Menschen, die das Internet nicht nutzen, gelte die Technologie heute nicht mehr als zu kompliziert und zu teuer. Die ARD/ ZDF-Medienkommission prognostizierte, dass bis zum Jahr 2010 etwa 70 bis 75 Prozent der bundesdeutschen Erwachsenen ab 14 Jahre online sein werden. Obwohl die Palette kostenpflichtiger Online-Angebote stetig vergrößert werde, sei die Bereitschaft, für Informationen aus dem Netz Geld auszugeben, bei den Nutzern gering, heißt es weiter in der Studie. 2001 hatten 73 Prozent aller Online-Nutzer angegeben, noch keine kostenpflichtigen Informationsangebote genutzt zu haben. 2005 waren 81 Prozent der Online-Nutzer nicht bereit, Geld für Informationsangebote im Internet zu bezahlen. Laut Studie gehört der Bereich Information "für die Nutzer damit immer noch zur Gratiswelt des Internets". An der Spitze der Inhalte, für die die Befragten im Frühjahr 2005 tatsächlich im Internet Geld ausgegeben hatten, standen Musik (25 Prozent), berufsbezogene Informationen (21 Prozent), Auskünfte (neun Prozent), Wirtschaftsinformationen (acht Prozent) und Testberichte (sieben Prozent). Die ARD/ ZDF-Online-Studie wird seit 1997 jährlich von der ARD/ ZDF-Medienkommission in Auftrag gegeben.

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