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12. März 1998 | Allgemeines

ARD und ZDF erwarten Gebührenüberschuß von 975 Millionen Mark bis zum Jahr 2000

VPRT: Diskussion um TV-Werbung nach 20 Uhr hat sich erledigt

Die Diskussion um Werbung bei ARD und ZDF nach 20 Uhr habe sich in Anbetracht eines erwarteten Gebührenüberschusses von 975 Millionen Mark bei der ARD erledigt, erklärte der Vizepräsident und Fernsehvorsitzende des Verbandes privater Rundfunk- und Telekommunikation (VPRT), Alexander Isadi, anläßlich der am 17. Februar 1998 von der Kommission zu Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Anstalten (KEF) vorgelegten vorläufigen Gebührenschätzung.

Die KEF hat errechnet, daß die ARD bis zum Jahr 2000 einen Gebührenüberschuß in Höhe von 975 Millionen Mark angesammelt haben wird. Vor diesem Hintergrund forderte Isadi dazu auf, die Diskussion um Werbung bei ARD und ZDF nach 20 Uhr "im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit privater Fernseh- und Hörfunkveranstalter sowie der Gebührenzahler endgültig von der Tagesordnung zu streichen".

Die Intendanten hatten Ihre Forderung damit begründet, daß sie sich sonst insbesondere beim Erwerb von Sportrechten nicht mehr gegen private Veranstalter durchsetzen könnten. Laut VPRT verfügen ARD und ZDF tatsächlich mit einem Gebührenaufkommen von elf Milliarden Mark sowie Werbeeinnahmen von mehr als einer Milliarde Mark insgesamt über fünf Milliarden Mark mehr, "als dem gesamten privaten Rundfunk, der sich ausschließlich aus Werbung finanziert, zur Verfügung stehen".

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