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09. März 2007 | Allgemeines

APR: Geschäft zulasten Dritter

Telekom will Sendernetzbetreiber verkaufen

„Nicht überschaubare Konsequenzen“ für die deutsche Hörfunklandschaft befürchtet der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), Felix Kovac, mit Blick auf den geplanten Verkauf des Monopol-Sendernetzbetreibers T-Systems Media & Broadcast durch die Deutsche Telekom AG.

Es würden nicht nur Unternehmensteile ver­kauft, „sondern in erster Linie die Kundenbezie­hung zu den privaten Hörfunksendern in Deutschland“, kritisierte Kovac. Die Telekom sei Monopolanbieterin für UKW-Sender. Die von den Landesmedienanstalten erteilten Privatradio-Li­zenzen beträfen nur die Programmseite; der Ra­dioanbieter müsse also mit der Telekom einen Vertrag abschließen. „Wir befürchten ein Ge­schäft zulasten Dritter, nämlich der privaten Ra­dioveranstalter“, erläuterte Kovac die Sorgen der Branche.

Vor diesem Hintergrund fordert die Interessen­vertretung der Privatradios in Deutschland, mehr Wettbewerb beim Sender­netzbetrieb zu fördern. So müssten die Radioan­bieter nicht nur die me­dienrechtlichen Lizenzen für ihre Frequenz er­halten, sondern auch die telekommunikations­rechtliche Frequenzzuteilung. „Nur das versetzt uns in die Lage, den Sender­netzbetrieb entweder selbst zu organisieren oder uns einen techni­schen Dienstleister auszusu­chen“, sagte Kovac. Auch sollten beim Verkauf des Sendernetzbetrei­bers durch die Telekom die alten Frequenzzutei­lungen überprüft werden. Ein neuer Investor dürfe sich nicht auf die an die Te­lekom vergebenen Rechtspositionen berufen dürfen.

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