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01. März 2007 | Allgemeines

APR fordert Planungssicherheit für Investitionen

Lokales und regionales Radio gehört in die digitale Welt

Die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) bemängelt in ihrer Stellungnahme zur Digitalisierung des terrestrischen Radios „widersprüchliche Aussagen“ der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM).

Während der DLM-Hörfunkbeauftragte Gerd Bauer für eine Etablierung des Digitalradios auf Basis der Genfer Wellenkonferenz (2006) plä­diere, sehe der DLM-Digitalisierungsbericht das Radio „nur noch als einen Annex zum Fernsehen auf dessen Übertragungswegen“. Dies werde den Bedürfnissen des Hörfunks als einer erfolgrei­chen Mediengattung nicht gerecht, kritisierte der APR-Vorsitzende Felix Kovac. Es gelte vielmehr, den beachtlichen Spielraum zu nutzen, den die Wellenkonferenz Deutschland eingeräumt habe. „Auch lokaler und regionaler Hörfunk muss sich künftig im digitalen Radio wiederfinden“, forderte Kovac am 16. Februar 2007.

Die APR fordert Planungssicherheit für die In­vestitionen der Programmveranstalter. Ihnen müsse die Chance eingeräumt werden, neue Zielgruppen mit neuen Programmfarben anzu­sprechen. Die parallele Verbreitung der analogen Programme dürfe weder ausgeschlossen, noch zwingend vorgeschrieben werden, das sei einzig eine wirtschaftliche Entscheidung, betonte Kovac. Verlässliche Rahmenbedingungen fehlten aber bislang gerade für lokale und regionale Anbieter.

Es wäre ein Irrglaube, die Digitalisierung auf­halten oder auch nur verzögern zu können oder die derzeitigen Strukturen des Hörfunks in der digitalen Welt abbilden zu wollen, erklärte die APR. Sowohl der Zuschnitt lokaler und regionaler Empfangsgebiete als auch der „Overspill“ lan­desweiter Radios in andere Bundesländer sei jeweils den Eigenschaften der analogen UKW-Frequenzen geschuldet. Bei der Digitalisierung bedürfe es stets einer bewussten medienpoliti­schen Entscheidung über die gewollten Emp­fangsgebiete. „Landesweite und gegebenenfalls ergänzende bundesweite Angebote sind von lo­kalen und regionalen Frequenzgebieten auszu­schließen“, forderte Kovac.

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