Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

15. September 2014 | Allgemeines

APR: Crossmedialer Jugendkanal von ARD und ZDF schadet lokalen und regionalen Radios

„Im dualen Rundfunk wird mit zweierlei Maß gemessen“

„Reiner Etikettenschwindel" ist für den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), Felix Kovac, die Bezeichnung „Jugendkanal" für das bei den Ministerpräsidenten der Länder diskutierte Vorhaben von ARD und ZDF. „Crossmedial und interaktiv soll das Angebot sein, also einen nationalen Fernsehkanal mit einem zentralen Online-Auftritt und allen sogenannten jungen Radiowellen der ARD miteinander verknüpfen", beschreibt Kovac den Kern des Vorhabens in einer Pressemitteilung.

Würde ein privates Medienunternehmen einen solchen Plan schmieden, wären sowohl die Kartellwächter als auch die Medienaufseher auf dem Plan und würden von „crossmedialer Konzentration" reden, um das Vorhaben der Vielfalt willen zu unterbinden, sagte Kovac.

Der Vorstand der Interessenvertretung von rund 290 vorwiegend lokalen und regionalen elektronischen Medienanbietern sieht es mit Unverständnis, dass im Bereich der privaten Medien crossmediale Zusammenschlüsse nicht möglich sind, während im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerade ein solcher Zusammenschluss diskutiert werde. „Im dualen Rundfunk wird erkennbar mit zweierlei Maß gemessen und zwar zu Lasten lokaler und regionaler Angebote", kritisierte der APR-Vorsitzende.

zurück