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08. März 2011 | Allgemeines

Apples Bedingungen schränken Wahlfreiheit ein

Erklärung von BDZV und VDZ zu neuem Abo-Modell

Die Verlegerverbände bewerten die aktuel¬len Erklärungen Apples als Regelung, die für die Verlage ebenso wie für Leser digitaler Zeitungs- und Zeitschriftenangebote erhebli¬che Einschränkungen beinhaltet

„Positiv an der Regelung ist, dass es nun ein Abo-Modell geben soll, das zudem auch von den Verlagen direkt neben dem Apple-Kiosk, dem iTunes-Store, angeboten werden kann“, erklärten die Verbände am 16. Februar 2011 in Berlin. Allerdings beinhalte das Modell relevante Ein­schränkungen, die die Wahlfreiheit der Kunden und das App-Geschäft für die Verlage deutlich beeinträchtigen.

Dies betrifft insbesondere das Verbot, aus der App heraus direkt zu den Verlagssites zu verlin­ken, um dort Verlags-Angebote wahrzunehmen. „Für langfristige Abos ist das keineswegs akzep­tabel und angemessen“, sagte BDZV-Hauptge­schäftsführer Dietmar Wolff gegenüber der dpa. Anders als bisher kann also der App-Nutzer nicht mehr neue oder zusätzliche Angebote aus der App heraus bestellen, sondern nur noch über den iTunes-Store. Zudem sind nach den Apple-Be­dingungen Vergünstigungen an Abonnenten an­derer Zeitschriften oder Koppelprodukte nicht möglich, stattdessen werden Standardisierungen verlangt. Verlage, die bislang plattformübergrei­fende Lösungen anbieten, müssen die den Nut­zern zu Gute kommenden Funktionalitäten ein­schränken oder beenden. Das bedeutet eine Behinderung des heute bei einigen Verlagen schon sehr erfolgreich angelaufenen App-Ge­schäfts.

BDZV und VDZ halten Nachbesserungen für dringend erforderlich und fordern volle Wahlfrei­heit und Gleichberechtigung, freie Entscheidung der Verleger über die Ausgestaltung der Ange­bote auch innerhalb von Apps, Unterbreitung von Angeboten in den von Verlagen programmierten Apps, die der Verlag direkt an die Kunden richtet.


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