Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

18. Dezember 2001 | Allgemeines

Anzeigenkampagne gegen das geplante Urhebervertragsgesetz geht weiter

Private Sender starten Spots / Zeitungen und Zeitschriften mit Testimonials

Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags wird in der dritten Januarwoche 2002 über die Vorlage des geplanten Urhebervertragsgesetzes abschließend beraten, bevor diese – voraussichtlich am 24. Januar – für die zweite und dritte Lesung an das Plenum des Bundestags überwiesen wird.

Die Gespräche des BDZV und anderer Medienorganisationen mit der Bundesjustizministerin und Parlamentariern hatten zu einigen wichtigen Änderungen des Gesetzentwurfs geführt. Derzeit sieht es allerdings so aus, als sollten diese teilweise zurückgenommen werden. Darüber hinaus hält das Bundesjustizministerium an seinem Regelungsvorschlag fest, letztlich per Zwangsschlichtung Tarife für einzelne Unernehmen festzulegen. Sollte das Gesetz in dieser Form beschlossen werden, sind Rechtssicherheit und Planungssicherheit der Verlage in Gefahr. Vor diesem Hintergrund haben die Verlegerverbände wie auch die Rundfunkveranstalter und die Werbewirtschaft beschlossen, die gemeinsame Anzeigenkampagne gegen das geplante Urhebervertragsgesetz verstärkt fortzuführen. Ab sofort werden die Zeitschriftenverlage (allen voran „Der Spiegel“, „Focus“, „Focus Money“ und „Bunte“) auch die Anzeigen schalten. Ferner bekräftigt auch der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikationen (VPRT) mit einer breit angelegten Fernsehkampagne seine Kritik an der geplanten Neuregelung des Urhebervertragsrechts.

 

Die privaten TV-Sender warnen

 

Bis zum 21. Dezember 2001 werden VPRT-Mitglieder bei eigenproduzierten Sendungen darauf hinweisen, dass diese bei Einführung des neuen Urhebervertragsrechts künftig nicht mehr produziert werden könnten. Die privaten TV-Veranstalter beteiligen sich damit an der Kampagne von BDZV, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter und Gesamtverband Werbeagenturen gegen das Gesetzesvorhaben.

 

Der Slogan der an der Aktion teilnehmenden Sender soll, wie der VPRT mitteilt, lauten: „Die privaten TV-Sender warnen: Die geplante Änderung des Urhebervertragsrechts durch die Bundesregierung gefährdet diese Sendung. Informieren Sie sich auf der Bildschirmtextseite xyz oder im Internet unter www.vprt.de.“ Bisher haben Kabel 1, N24, ProSieben, RTL, SAT.1, Super RTL und VOX ihre Beteiligung an der Aktion zugesagt.

 

„Wir wollen mit unserer Aktion auf die wirtschaftlichen Konsequenzen des neuen Urhebervertragsrechts für die deutschen Fernsehunternehmen hinwiesen“, erklärte dazu VPRT-Präsident Jürgen Doetz. „Um sich gegen die Flut von kommenden Rechtsstreitigkeiten absichern zu können, müssen die TV-Unternehmen Rücklagen in mehrstelliger Millionenhöhe bilden. Durch diesen Umstand und die momentane wirtschaftliche Situation ist der Medien- und Produktionsstandort Deutschland in Gefahr!“ Kontakt: VPRT, Stefan Kühler, Telefon 0228/9345031, E-Mail kuehler@vprt.de

zurück