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18. März 2015 | Namen und Nachrichten

Anzeigengeschäft: viel Optimismus, große Herausforderungen

Themen: Anzeigenmarkt, ZV Akademie

Die Branche ist optimistisch, obwohl die Herausforderungen so groß sind wie nie. Das war das wichtigste Signal, das von der BDZV-Konferenz „Anzeigengeschäft im Umbruch“ am 17. und 18. März in Berlin ausging. Der zunehmenden Segmentierung der Werbeträger und neuen Konkurrenten müssen Verlage durch immer spezifischere Angebote für den Kunden entgegentreten. Hochkarätige Referenten um Moderator Rüdiger Kruppa, Leiter Marketing und Anzeigen der „Lübecker Nachrichten“, gaben den rund 140 Konferenzteilnehmern deshalb wichtige Impulse aus der Praxis.

„Was wir erleben ist eine Medienrevolution, vergleichbar mit der Erfindung des Buchdrucks“, äußerte sich Sebastian Turner, Herausgeber „Der Tagesspiegel“ (Berlin) in seiner Keynote. Die Kommunikation habe sich deutlich gewandelt. Von der Individualkommunikation über einen Sender mit unendlich vielen Empfängern zur aktuellen Phase: Unendlichkeit auch auf der Senderseite. Turner: „In dem Durcheinander der Quellen wird die stabile Orientierungsmarke immer wichtiger.“

Keynote Speaker Christof Baron, CEO mindshare, Frankfurt/Main, zeigte in Berlin Maßnahmen für erfolgreiches Anzeigenmarketing auf: etwa die Schärfung des Profils sowie hyperlokale und interaktive Angebote.

„Wir müssen alles dafür tun, damit der lokale stationäre Handel bestehen bleibt“, äußerte sich Kurt Sabathil, Geschäftsführer Schwäbisch Media, Ravensburg und stellte Ideen, Werkzeuge und Maßnahmen für das lokale Geschäft vor.

Dass neue lokale Produkte und Organisationsformen auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich sein können, legte Michael Boll, Verleger „Solinger Tageblatt“/ „Remscheider General-Anzeiger“ dar: „Wir haben neue Teams gebildet und im vergangenen Jahr die Sonderthemen um 46 Prozent gesteigert."

Rolf Grummel, Leitung B2B Madsack Market Solutions, Hannover, erklärte, was es mit der neu entwickelten HAZ-Mediabox auf sich hat – und wie andere Verlage von der Idee profitieren können.

„Kunden ist nicht bewusst, dass sie mit ihrer Kaufentscheidung auch die Zukunft und die Lebensqualität in ihren eigenen Kommunen beeinflussen“, so die Auffassung von Peter Burger, stellvertretender Chefredakteur der „Rhein-Zeitung“ (Koblenz). Den Konferenzteilnehmern erläuterte er das Konzept der Initiative „Kauf lokal!“.

Weitere Themen in Berlin: Regionales Corporate Publishing am Beispiel der NOW-Medien (Bielefeld), E-Mail-Maketing, der Verlag als Agentur, regionale Rubrikenmärkte sowie Native Advertising.

Bilder von der Konferenz:

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