Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

03. November 2003 | Allgemeines

Anzeigenblatt-Verleger rechnen 2003 mit Werbeminus

Studie: Reichweite liegt bei 50 Millionen Menschen

Die Verleger von Anzeigenblättern rechnen für 2003 als drittes Jahr in Folge mit einem Rückgang des Werbemarktes. Der Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA), Heiner Urhausen, sagte anlässlich der Jahresversammlung am 16. Oktober 2003 in Erfurt, er erwarte ein Minus „im einstelligen Bereich“.

Der gesamte Medienmarkt musste laut Urhausen im vergangenen Jahr ein Minus von 7,5 Prozent hinnehmen, die Anzeigenblätter hätten dagegen lediglich Nettoverluste von 4,9 Prozent verzeichnen müssen. Der BVDA begründete das bessere Abschneiden damit, dass die Anzeigenblätter nicht so stark vom Rubrikengeschäft abhängig seien wie beispielsweise die Tageszeitungen. Die stärksten Anzeigenrückgänge verzeichne der Anzeigenblattmarkt bei regionalen und überregionalen Geschäftsanzeigen. Im BVDA sind 199 Verlage mit 749 Titeln bei einer wöchentlichen Auflage von 52,2 Millionen Exemplaren vertreten. Der gesamte Anzeigenblattmarkt umfasst in Deutschland 485 Verlage mit 1.292 Titeln und einer wöchentlichen Auflage von 86,8 Millionen Exemplaren.

 

Anlässlich der Jahrestagung stellte der Verband eine Studie zur Nutzung der Anzeigenblätter vor. Danach lesen in Deutschland 50 Millionen Menschen ab 14 Jahren Anzeigenblätter. Die durchschnittliche Lesedauer liege bei 26 Minuten. An der Studie „Anzeigenblatt-Qualität“ nahmen rund 5.500 Befragte teil.

zurück