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25. Mai 2000 | Allgemeines

Anzeigenblätter mit leichten Einbußen

Umsatzentwicklung spiegelt schlechte Situation des Handels wider

Der Umsatz der Anzeigenblätter ist im Jahr 1999 auf 3,408 Milliarden Mark gesunken. Damit wurde erstmals seit 1985 ein Umsatzrückgang erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies ein Minus von 38 Millionen Mark oder gut einem Prozent dar.

Mit einem leicht gestiegenen Anteil von 27 Prozent bleiben die Fremdbeilagen ein wesentlicher Pfeiler bei den Werbeeinnahmen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BVDA) durchgeführten Umsatzerhebung, die der Verband jetzt in Bonn vorlegte. Das aktuelle Ergebnis könne - so BVDA-Geschäftsführer Heiner Urhausen - nicht an die positive Entwicklung der letzten Jahre anschließen. Dem Umsatzrückgang von gut einem Prozent steht auch ein Rückgang um 20 Titel gegenüber. Die Auflage hingegen nahm um 400.000 Exemplare leicht zu. Insgesamt betrachtet, spiegele die Umsatzentwicklung bei den Anzeigenblättern die schlechte Situation des Handels wider. Zudem können die in letzter Zeit neu gegründeten Sonntagstitel in der Anfangsphase noch nicht den vollen Beitrag zum Gesamtumsatz leisten.

Unterschiedlich entwickelte sich das Medium in West und Ost. Während der Umsatz in den westlichen Bundesländern um -1,7 Prozent sank, konnten die Verlage in den neuen Ländern zulegen und verbuchten mit plus 2,3 Prozent ein besseres Ergebnis als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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