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28. April 2004 | Allgemeines

Anzeigenblätter mit leichtem Umsatzplus

Verband etabliert Fachgruppe Direktverteilung

Die Anzeigenblätter in Deutschland haben im Jahr 2003 bei den Werbeeinnahmen reüssiert: Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation erwirtschafteten die rund 1.300 Titel mit 1,75 Milliarden Euro hier ein leichtes Plus von 2,6 Prozent (2002: 1,7 Milliarden Euro).

Dennoch bleibe die Lage für viele Blätter schwierig, sagte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA), Helmut Gebauer, am 21. April 2004 anlässlich der Mitgliederversammlung der Organisation in Berlin. Für die Titel- und Auflagenzahlen meldet der BVDA eine leicht rückläufige Tendenz. Waren zum 1. Januar 2003 insgesamt 485 Verlage mit 1.292 Titeln und einer Wochenauflage von 86,8 Millionen Exemplaren am Markt, sind es mit Stichtag 1. Januar 2004 insgesamt 479 Verlage mit 1.288 Titeln und einer Wochenauflage von 85,1 Millionen Exemplaren. Wöchentlich würden, erklärt der BVDA weiter, 42 Millionen Nutzer mit Anzeigenblättern erreicht.

 

Haupterscheinungstage sind Mittwoch (697 Titel mit einer Wochenauflage von 47,2 Millionen) und Sonntag (190 Titel mit einer Wochenauflage von 18 Millionen). Die leichten Auflagenrückgänge gehen vor allen Dingen auf die geringere Nutzung im Westen Deutschlands (-2,6 Prozent) zurück, dagegen stiegen die Auflagen im Osten um 0,6 Prozent. Allein in Berlin würden, gibt der BVDA weiter an, 3,3 Millionen Exemplare verteilt.

 

Ferner kündigte der Verband an, in Zukunft verstärkt auch den Direktvertrieb von Werbeprospekten und Katalogen zu betreiben: Mit Sorge blickt der BVDA nach wie vor auf die Aktivitäten der Deutschen Post AG bei der Prospektverteilung unter dem Namen „Einkauf aktuell“. BDZV und Anzeigenblattverleger sehen hier, wie auch in „BDZV intern“ mehrfach berichtet, eine unzulässige Quersubventionierung durch das Briefmonopol und haben unter anderem dagegen beim Bundeskartellamt Beschwerde eingereicht.

 

Internet: www.bvda.de

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