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22. Juli 2010 | Allgemeines

Anzeigenblätter bleiben starker Werbeträger

Umsatz schrumpft um zwei Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro

Die Anzeigenblätter in Deutschland ver-zeichneten im Geschäftsjahr 2009 einen leich-ten Rückgang der Nettowerbeumsätze, dies teilte der Bundesverband Deutscher Anzei-genblätter (BVDA) am 21. April 2010 in Berlin mit.

Nachdem die Anzeigenblätter im Geschäftsjahr 2008 zum ersten Mal mehr als zwei Milliarden Euro erwirtschaftet hatten, gingen die Nettower­beumsätze in den vergangenen zwölf Monaten auf 1,966 Milliarden Euro (-2,1 Prozent) zurück. Trotzdem bleiben die Anzeigenblätter der viert­größte Werbeträger in Deutschland hinter Zei­tung, Fernsehen und Direktwerbung. In West­deutschland betrug der Umsatzrückgang 36,5 Millionen Euro (2,2 Prozent), in Ostdeutschland fiel der Rückgang mit 1,6 Prozent beziehungs­weise 5,4 Millionen Euro etwas geringfügiger aus.

Nach Angaben des BVDA meldeten die 1.384 Anzeigenblatt-Titel, dies sind 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr (2009: 1.414), eine wöchentliche Gesamtauflage von 91,2 Millionen Exemplaren (Stand 1. Januar 2010). Damit sank die Auflage um 0,8 Prozent. Knapp zwei Drittel aller Anzei­genblätter erscheinen mittwochs und donners­tags (53,3 Millionen Exemplare), gut ein Drittel erscheint am Wochenende (36 Millionen Exemp­lare). Nach Angaben des Verbands haben die meisten Anzeigenblatt-Titel (490) eine Auflagen­größe von 25.001 bis 50.000 Exemplaren, ihre Auflage beträgt dabei insgesamt 18,3 Millionen Exemplare.

„Die Anzeigenblätter in Deutschland mussten konjunkturell bedingt leichte Einbußen hinneh­men“, sagte Heiner Urhausen, Geschäftsführer des BVDA. Die feste Verankerung in lokalen Märkten habe sie jedoch vor größeren Einbrü­chen bewahrt. Dabei führt Uhrhausen den Erfolg der Anzeigenblätter auf ihre lokale Kompetenz zurück: „Wegen ihrer Kleinräumigkeit und lokalen Marktabdeckung sind die kostenlosen Wochen­blätter nicht so konjunkturanfällig.“

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