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14. Oktober 2003 | Ausland

Anschlag auf griechische Fernsehjournalistin

Ende September 2003 wurde auf die Wohnung der bekannten griechischen Fernsehjournalistin Anna Panayotarea ein Anschlag verübt. Vermutlich stehe das Attentat im Zusammenhang mit ihren Recherchen zur terroristischen Vereinigung „17. November“, heißt es bei der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG), die die Einschüchterungsversuche am 1. Oktober 2003 „aufs Schärfste“ verurteilte. Wie RoG berichtet, hatte die Berichterstattung der Medien über die Zerschlagung der terroristischen Vereinigung „17. November“ in Griechenland Diskussionen ausgelöst. Die Gruppe wird dafür verantwortlich gemacht, seit 1975 mehr als 20 griechische und ausländische Persönlichkeiten getötet zu haben. Der Presse wurde vorgeworfen, die Position der Regierung unkritisch zu übernehmen und zum Denunziantentum aufzurufen. Laut RoG wurden im vergangenen Jahr bereits mehrfach Journalisten und TV-Einrichtungen attackiert, darunter auch die Athener Büros der Tageszeitung „Apogevmatini“, deren Eigentümer Nikos Momfertos 1985 von Terroristen des 17. November ermordet worden war. Das Blatt hatte sich seitdem verstärkt für die Zerschlagung der Terroristengruppe eingesetzt.

 

Kontakt:

Reporter ohne Grenzen,

Sabina Strunk,

Telefon 030/6158585,

E-Mail presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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