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17. April 1997 | Ausland

Anschläge auf Journalisten

Ein Anfang März im Iran festgenommener Journalist ist am 29. März in der Nähe von Teheran ermordet aufgefunden worden. Dies berichtete am 2. April die Organisation "Reporter ohne Grenzen" in Paris. Für den Tod des 45jährigen Ebrahim Zal Zadeh, Chefredakteur der monatlichen Literaturzeitschrift "Me'yar" und Inhaber des Verlages Ebtekar, seien die iranischen Geheimdienste verantwortlich. Die Organisation forderte in einem Brief an den iranischen Präsidenten Ali Akbar Hashemi Rafsandschani eine Untersuchung des Todes von Zal Zadeh und die Bestrafung der Verantwortlichen. Ein politischer Reporter der auflagenstarken russischen Tageszeitung "Komsomolskaja Prawda" ist Anfang April westlich von Moskau auf einem Bahnhof tot aufgefunden worden. Ein Sprecher der Redaktion sagte am 3. April 1997, die Todesursache sei noch unbekannt. Wie die Nachrichtenagentur Itar-Tass meldete, starb Walentin Karkawzew nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Region Twer durch einen "starken Schlag". 1996 kamen auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion insgesamt 24 Journalisten in Ausübung ihres Berufes ums Leben, seit Jahresbeginn sind es bereits acht Reporter. Außerdem berichtete Itar-Tass am 2. April 1997 unter Berufung auf den russischen Journalistenverband, daß in Tschetschenien erneut Journalisten verschwunden seien. Die Korrespondentin einer russischen Zeitung aus dem Südural und ein Fotojournalist würden seit dem 15. März vermißt. Die Reporter seien in der Bergregion Tschetschenien unterwegs gewesen, um nach einem vermißten Soldaten aus ihrer Stadt zu suchen. In den vergangenen Monaten seien, so Itar-Tass, in Tschetschenien wiederholt Journalisten entführt worden.

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