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25. Februar 1998 | Allgemeines

Angriff auf den Zeitungsmarkt

Verleger kritisieren Gerichtsentscheidung zur "Zeitung zum Sonntag"

Der BDZV und der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) haben eine unentgeltliche Verteilung von Zeitungen als wettbewerbsverzerrend kritisiert. Anlaß der Kritik ist die Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 19.2.1998, derzufolge die in Freiburg seit Ende 1997 kostenlos verbreitete "Zeitung zum Sonntag" bis zu einem endgültigen Urteil in der Hauptsache zulässig ist.

Die Verleger machten deutlich, daß die "Zeitung zum Sonntag" kein Anzeigenblatt sei, sondern aufgrund des umfassenden redaktionellen Teils alle Kriterien für eine Zeitung erfülle. Wenn das Freiburger Projekt Schule mache, seien die Folgen für eine Zeitungspresse, die sich auf dem Leser- und Anzeigenmarkt zu behaupten habe, überhaupt nicht abzusehen. Vertriebserlöse bilden eine wesentliche Finanzierungsgrundlage der Zeitungen. Brächen sie weg, habe dies zwangsläufig Auswirkungen auch auf die publizistische Leistungskraft der vornehmlich lokal und regional verbreiteten Zeitungen. Die Verlegerverbände hoffen, daß die Entscheidung in einem sich anschließenden Hauptsacheverfahren korrigiert wird.

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