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07. April 2009 | Digitales

Analyse "Zeitungen Online 2008"

Der Medien- und Verlagsberater Stefan Büffel und der Burda-Mitarbeiter und Medienwissenschaftler Sebastian Spang haben eine Neuauflage der Studie “Zeitungen online 2008″ vorgelegt. Sie untersucht, wie die 100 auflagenstärksten deutschen Tageszeitungen in ihren Webseiten auf das neue Mediennutzungsverhalten reagieren und wie sie Print und Online verzahnen. Die wichtigsten Erkenntnisse der Analyse: 82 Prozent aller Zeitungs-Webseiten bieten mittlerweile Videos an. Das bedeutet einen Anstieg von elf Prozent. Die Untersuchung nahm keine Unterscheidung vor, ob die Clips eigenproduziert oder zugekauft wurden. 70 Prozent der Zeitungswebsites bieten einen RSS-Feed an. 39 Prozent aller untersuchten Internet-Angebote präsentieren einen Hinweis, welche Artikel am meisten gelesen wurden. Einen Kasten mit den meist kommentieren Storys haben 39 Prozent im Angebot. 45 Prozent erlauben ihren Lesern mittlerweile die Artikel zu kommentieren. „Gegenüber 2006 bedeutet dies einen Anstieg um 35 Prozent. 2007 waren es 28 Prozent. Damit im Zusammenhang steht auch ein extremer Anstieg beim Punkt “Registrierungspflicht“. Mehr als ein Drittel der Anbieter verlangt von den Usern eine Registrierung, wenn sie kommentieren wollen. In den vorangegangenen zwei Jahren lag der Wert hier noch bei acht Prozent“, heißt es in der Studie. 39 Prozent der analysierten Seiten verfügen über Foren. Das ist ein Rückgang von 19 Prozent. Im vergangenen Jahr waren bei 58 Prozent aller Online-Zeitungen eigene Foren Teil des Angebotes. Ähnliches bei den Chats: Auch hier ging die Zahl von 19 (2007) auf neun Prozent zurück. 30 Prozent offerieren ihren Lesern ein Blog-Angebot. Damit bleibt die Zahl im Vergleich zu 2007 stabil. 31 Prozent aller 100 untersuchen Zeitungswebsites bietet eine Verknüpfung zu einem Social Bookmarking-Anbieter. 2007 hatten nur 19 Webseiten dieses Feature in ihrem Angebot. Die Studie ist angelehnt an den amerikanischen Bivingsreport, der untersucht, wie die Web-Angebote der 100 größten US-Zeitungen „mit den Gefahren und Chancen umgehen, die der Aufstieg des Internets als Nachrichten-Quelle mit sich bringt“. Die wichtigsten Resultate der US-Studie waren: 60 Prozent aller Blätter integrieren User Generated Content, zehn Prozent haben eigene Social Networks, und immer weniger Zeitungen setzen auf Paid-Content. Bereits zum dritten Mal nach 2006 und 2007, führen Stefan Büffel und Sebastian Spang nun diese Untersuchung durch, www.media-ocean.de/2009/01/25/studienergebnisse-zeitungen-online-2008/.

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