Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

27. August 2003 | Digitales

Amerikanischer Verlegerverband: Internet „natürlicher Markt“ für Rubrikanzeigen

NAA präsentiert Strategiepapier zu Rubrikenmärkten

„Mit seinen überlegenen Datenbank-Funktionalitäten, multimedialen Möglichkeiten, niedrigen Anzeigenpreisen, zielgenaueren Ansprachen, geringen Vertriebskosten und hohen Reichweiten ist das Internet zum natürlichen Markt für Rubrikanzeigen geworden.“ So lautet eine Kernaussage des jüngsten „Horizon watching“-Berichts des US-amerikanischen Zeitungsverlegerverbandes NAA. Die Autoren des Berichts plädieren für ein fundamentales Umdenken im Rubrikengeschäft.

vergleich onlinekfzIn Zukunft müsse das Internet im Zentrum der Strategie stehen und nicht mehr Print, wenn man mit den neuen Wettbewerbern konkurrieren wolle. Dabei geht es laut Reid Ashe, Chief Operating Officer von Media General, nicht nur um das Abwehren von Gefahren, sondern auch um das Ergreifen von Gelegenheiten: „Das neue Rubrikengeschäft ist viel größer als das alte. Wir können die Preise senken und die Margen erhöhen. Anstatt Anteile eines stagnierenden Markts zu verlieren, können wir Anteile eines expandierenden gewinnen.“ Die Angst vor Kannibalisierung und die alte „Print-Denke“ hätten verhindert, die eigenen Umsätze zu maximieren und wirksam gegen die neue Konkurrenz zu bestehen, so der Bericht. Um auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Rubrikengeschäft zu spielen, wurden sechs kritische Erfolgsfaktoren herausgearbeitet:

     

  • Eine ausgefeilte Datenbank: Die Endverbraucher bevorzugen das Produkt, dass ihnen die besten und umfangreichsten Suchfunktionen bietet.
  • Umfangreichere Produktinformation: Sowohl Inserent als auch Nutzer wollen so viele Informationen wie möglich, um die Kaufentscheidung so effizient wie möglich zu gestalten.
  • Automatisierter Anzeigenverkauf: Immer mehr Inserenten möchten nicht mit einem Anzeigenverkäufer sprechen, sondern mit einem einfachen Hilfsmittel selbst Anzeigen entwerfen, und zwar wo und wann sie wollen.
  • Zielgruppensegmentierung: Die Anzeigenkunden möchten nur für „ihre“ Zielgruppe bezahlen.
  • Sofortige Transaktionen: Anzeigenkunden und Verbraucher möchten Transaktionen in Echtzeit ausführen können. Dies kann Print nicht leisten.
  • Multimedia: Die Kunden wollen Fotos, Töne und andere multimediale Komponenten, um die Wirksamkeit ihrer Anzeigen zu erhöhen.

Online aufgegebene Printanzeigen machen mehr Umsatz

 

Gerade das Erstellen von Anzeigen durch die Inserenten selbst ohne Kontakt zum Anzeigenverkäufer scheint – entgegen Befürchtungen – die Printanzeigenumsätze sogar anzukurbeln: Ein Zeitungsverlag aus New Jersey meldete, dass Anzeigenkunden für online aufgegebene Printanzeigen das Zweieinhalbfache ausgeben als Telefonkunden. Laut einer großen Tageszeitung aus Florida kommt fast die Hälfte der online aufgegebenen Anzeigen von außerhalb ihres Verbreitungsgebietes. Dies sei ein viel höherer Anteil als bei telefonisch akquirierten Anzeigen. Die „Asbury Park Press“ setzt pro Stellenanzeige übers Internet im Schnitt 18 Prozent mehr um als über das Telefon. Darüber hinaus „sinken die Kosten um 90 Prozent, wenn man eine Anzeige über das Internet aufnimmt“, so Dean Welch von „The Atlanta Journal-Constitution“.

 

Der gesamte Report ist abrufbar unter www.naa.org/horizon.

zurück