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15. Februar 2001 | Namen und Nachrichten

Alternative Zustellung - MaxiMail aus Darmstadt

Die ordnungsgemäße Zustellung der Tageszeitung ist die beste Marketingmaßnahme der Verlage gegenüber ihren Abonnenten. Allerdings ist die Zeitungszustellung in den letzten Jahren - insbesondere aufgrund der Novellierung des 630-Mark-Gesetzes - erheblich kostspieliger und aufwendiger geworden. Vor diesem Hintergrund haben Verlage in der Liberalisierung der Postdienste eine Chance gesehen, ihre Vertriebslogistik für das Angebot zusätzlicher Dienstleistungen zu nutzen. Ein solches neues Dienstleistungsunternehmen auf dem Markt der privaten Postzustellung ist MaxiMail, das von den Gesellschaftern des "Darmstädter Echos", Horst Bach und Dr. Hans-Peter Bach, gegründet wurde und am 14. Juni 2000 seinen Betrieb aufnahm.

Die gesetzliche Voraussetzung wurde durch die Liberalisierung der Postdienste mit Wirkung vom 1. Januar 1998 geschaffen. Seither haben auch private Unternehmen die Möglichkeit, Briefe bis zu 200 Gramm zu befördern, wenn eine "qualitativ höherwertige Dienstleistung" im Vergleich zur Deutschen Post AG geboten wird, etwa das Frankieren oder Abholen der Sendungen. Dies erledigt der Briefservice MaxiMail, der eine in ganz Deutschland gültige Lizenz besitzt, mittlerweile für rund 300 Kunden. Die Preise liegen um mehr als zehn Prozent unter denen der Post. Kuriere holen die Sendungen täglich nach 17.00 Uhr ab und bringen sie zur Sortieranlage auf dem Gelände des "Darmstädter Echos", wo sie nach Zustellbezirken sortiert werden. Eingesetzt werden dazu zwei automatische Sortiermaschinen mit einer Kapazität von 8.000 Briefen in der Stunde. Danach wird die Post in 20 Depots zwischengelagert und am nächsten Tag von den Zeitungszustellern, nun in ihrer Funktion als Briefzusteller, in Darmstadt und den angrenzenden Gemeinden ausgetragen. Dabei verteilt der Zusteller neuen Typs zunächst früh morgens in seinem Gebiet zwei Stunden lang die Zeitung und wechselt dann nach einer einstündigen Pause ins Postgeschäft. Dafür holt er in den Depots die vorsortierte Post, legt sie nach seiner Gangfolge zurecht und stellt die Sendungen zu. Nach Auskunft von Peter Kemper, Vertriebsleiter des "Darmstädter Echos" und Motor der MaxiMail-Idee, sind derzeit bereits rund 150 Zusteller im Vollzeitjob unterwegs. Mit steigendem Briefanfall soll diese Zahl weiter erhöht werden. Derzeit werden täglich gut 15.000 Briefe verteilt.

Kontakt:
Darmstädter Echo
Peter Kemper
Telefon 06151/387-222
Fax 06151/387-383
E-Mail: p.kemper@darmstaedter-echo.de

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