Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

19. Februar 2009 | Namen und Nachrichten

Alkoholwerbung: Wirtschaft verpflichtet sich zu Kinder- und Jugendschutz

Deutscher Werberat legt erweitertes Regelwerk vor

Die Wirtschaft will mit ihrer Alkoholwerbung nicht zum Alkoholmissbrauch auffordern und keine trinkenden Kinder, Jugendlichen, Auto¬fahrer und Leistungssportler zeigen, teilte der Zentralverband der deutschen Werbewirt¬schaft (ZAW) am 19. Februar 2009 in Berlin mit.

In Medien, die sich vor allem an Kinder und Ju­gendliche richten, solle es keine Werbung für alkoholhaltige Getränke geben. Wer in der Wer­bung gezeigt werde, solle mindestens, „auch vom optischen Eindruck her, ein junger Erwachsener sein. Trikotwerbung bei Kinder- und Jugend­mannschaften sei künftig ebenso tabu wie Werbe- und Sponsoring-Maßnahmen, die im di­rekten Zusammenhang mit Kindern und Jugendli­chen stehen.

Nach den neuen Regeln soll es keine Aussa­gen zur Beseitigung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten geben; hoher Alkoholgehalt soll nicht besonders herausgestellt werden; auch soll keine Wirkung nahegelegt werden, „die auf die Beseitigung oder Überwindung psychosozialer Konflikte oder der physischen Leistungsfähigkeit abstellen“. Die erweiterten Verhaltensregeln seien Ausdruck der beteiligten Wirtschaftskreise, dass sie verantwortungsvoll mit ihrer Marktkommuni­kation umgehen und sich insbesondere dem Kin­der- und Jugendschutz verpflichtet fühlen, sagte dazu der ZAW in Berlin. Das Regelwerk wurde von den 43 im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft zusammengeschlossenen Or­ganisationen als Träger des Werberats neu fest­gelegt und einhellig verabschiedet. Die Bestim­mungen gelten ab dem 1. April 2009. Bei Verstö­ßen können sich Institutionen oder Bürger an den Werberat wenden.

zurück