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29. Mai 2001 | Ausland

Algerien beschränkt Pressefreiheit

Mit Empörung hat die unabhängige algerische Presse auf die Verabschiedung eines restriktiveren Pressegesetzes reagiert. Die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" hat mittlerweile den algerischen Senat dazu aufgerufen, der Verschärfung der Pressegesetze nicht zuzustimmen. Künftig sollen die Diffamierung des Präsidenten, der Armee und anderer staatlicher Institutionen unter Geld- und Haftstrafen von ein bis drei Jahren gestellt werden. Juristisch belangt werden könne, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, nicht nur der Autor, sondern auch die gesamte Redaktion. Bisher hätten sich die unabhängigen algerischen Zeitungen durch ihre kritische und schonungslose Berichterstattung von den staatlich kontrollierten Medien in den meisten Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens abgehoben. Dies sei dem algerischen Präsidenten Bouteflika ein Dorn im Auge gewesen; auch habe er die Presse unter anderem für das schlechte Ansehen seines Landes im Ausland verantwortlich gemacht.

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