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20. März 2002 | Namen und Nachrichten

Alfred Neven DuMont vollendet 75. Lebensjahr

Professor Alfred Neven DuMont, Ehrenmitglied des BDZV-Präsidiums und Herausgeber der Zeitungen „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Express“ (Köln), und „Mitteldeutsche Zeitung“ (Halle), vollendet am 29. März 2002 sein 75. Lebensjahr. Neven DuMont nahm als 28jähriger die Tätigkeit im elterlichen Verlagshaus auf, an dessen Spitze er heute in der elften Generation steht. Zuvor hatte er in Köln und München Philosophie, Geschichte und Literatur studiert, anschließend beim Axel Springer Verlag und bei der „Süddeutschen Zeitung“ in München erste verlagspraktische Erfahrungen erworben und ein Studium an der Medial School of Journalism an der Northwestern University of Chicago absolviert. 1957 wurde er Herausgeber der Kulturzeitschrift „Magnum“, drei Jahre später Herausgeber des „Kölner Stadt-Anzeigers“. 1964 gründete Alfred Neven DuMont die Boulevardzeitung „Express“. Nach dem Tod seines Vaters, Dr. Kurt Neven DuMont, wurde er alleiniger Herausgeber von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“. Den Vorsitz der Geschäftsführung des Verlags führte Alfred Neven DuMont bis Mai 1991; seither steht er an der Spitze des Aufsichtsrats.

 

Über das erfolgreiche Wirken im eigenen Unternehmen hinaus setzt sich Neven seit vielen Jahren mit großem Engagement für die gemeinsamen Belange der deutschen Zeitungsverleger ein. 1970 wurde er in das Präsidium des BDZV berufen, zehn Jahre später wählte ihn die Delegiertenversammlung zum Präsidenten. An der Spitze des BDZV trat Neven DuMont vor allem für die Erhaltung der Pressevielfalt und die Sicherung der publizistischen Funktion des Verlegers ein. Daneben lag und liegt ihm die Förderung des journalistischen Nachwuchses am Herzen. Als BDZV-Präsident engagierte Alfred Neven DuMont sich auch für die Beteiligung der Zeitungen an den elektronischen Medien. Seiner Überzeugung nach kann die wirtschaftliche Leistungskraft der Presse langfristig nur durch Partizipation am privaten Rundfunk gesichert werden.

 

In Anerkennung seines erfolgreichen und vielfältigen Engagements im Präsidentenamt, das er bis 1984 ausübte, wurde der Kölner Verleger zum Ehrenmitglied des BDZV-Präsidiums ernannt. Außerdem ist er langjähriges Mitglied im Vorstand des Zeitungsverleger Verbands Nordrhein-Westfalen. Seine Verdienste um die deutsche Presse sind vielfach gewürdigt worden, unter anderem mit dem großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland mit Stern. Im Oktober 2001 wurde ihm von der Universität Halle eine Honorarprofessur für Medienpolitik und Medienökonomie verliehen. Wenige Monate zuvor hatte ihn die Stadt Köln zum Ehrenbürger gewählt.

 

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