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29. April 2008 | Allgemeines

Akzeptanz der Onlineangebote wächst

Hessische Zeitungsverleger kritisieren Gratisblatt der Post

Die wirtschaftliche Lage der hessischen Zeitungsbranche sei noch immer nicht zufriedenstellend, erklärte Dr. Wolfgang Maaß, Vorsitzender des Verbands Hessischer Zeitungsverleger (VHZV), anlässlich der Jahreshauptversammlung der Landesorganisation am 13. und 14. April in Darmstadt. Der konjunkturelle Aufschwung sei bei den Zeitungen nicht angekommen. Anzeigenumfänge und Auflagenzahlen zeigten sich weiterhin leicht rückläufig. Erfreulicherweise steige aber die Akzeptanz der Onlineangebote der Zeitungen weiter.

Vor diesem Hintergrund sei es unumgänglich, erläuterte Maaß, neue Geschäftsfelder für die Zeitungsverlage wie etwa Briefdienste zu er­schließen. In diesen Zusammenhang kritisierte der Landesverbandsvorsitzende den Beschluss der Bundesregierung, private Briefdienste in das Entsendegesetz aufzunehmen und den von ver.di und den Post-Arbeitgebern ausgehandelten Min­destlohn-Tarifvertrag für allgemeinverbindlich zu erklären. Auch die Ungleichbehandlung durch die immer noch bestehende Mehrwertsteuerbefrei­ung für den ehemaligen Staatsmonopolisten Deutsche Post AG sei den privaten Postdienst­leistern ein Dorn im Auge. Zu sprechen kam Maaß auch auf die jüngsten Pläne der Deutschen Post AG, themenbezogene Wochenblätter auf den Markt zu bringen. Die Post mit ihrem Um­satzsteuervorteil und ihrer Stellung als „faktischer Monopolist“ im Briefgeschäft verzerre damit nicht nur den angeblich erwünschten Wettbewerb im Briefmarkt, sondern gefährde mit dem „Projekt Wochenblätter“ das privatwirtschaftlich organi­sierte Pressewesen.

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