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05. Dezember 1997 | Namen und Nachrichten

Agenturen setzen Rechtschreibreform aus

Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen haben beschlossen, die Umsetzung der Rechtschreibreform bis auf weiteres auszusetzen. Sie revidierten damit, wie die Deutsche Presse-Agentur am 3. Dezember 1997 mitteilt, einen Beschluß vom November 1996, wonach die Reform ab 1. August 1998 in die Agentur-Berichterstattung umgesetzt werden sollte. "Wenn nach Klärung der offenen juristischen, politischen und inhaltlichen Fragen eine neue Schreibung eingeführt" werde, würden die deutschsprachigen Agenturen "unter Berücksichtigung der Kundeninteressen einen neuen Zeitplan für die Umsetzung beschließen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Zwischenzeitlich würden sie ihre Bemühungen fortsetzen, eine gemeinsame Interpretation des neuen Regelwerks zu erreichen. Die Vereinbarung und der Aussetzungsbeschluß wurden von den Agenturen dpa, AFP, AP, ddpADN, epd, KNA, rtr, SID, vwd, der österreichischen APA und der schweizerischen SDA beschlossen.

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