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22. November 2001 | Ausland

Afghanistan: Wieder vier Journalisten getötet

In Afghanistan sind erneut mehrere Journalisten auf einer Fahrt von Dschalalabad nach Kabul erschossen worden. Dies bestätigte am 19. November 2001 in Brüssel der italienische Außenminister Renato Ruggiero. Wie die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ mitteilt, handelt es sich bei den vier Reportern um Harry Burton, australischer Kameramann von Reuters Video News; Maria Grazia Cutuli, Korrespondentin der italienischen Tageszeitung „Corriere della Serra“; Julio Fuentes, Mitarbeiter der spanischen Tageszeitung „El Mundo“; und Azizullah Haidari, afghanischer Fotograf der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Woche zuvor waren am 11. November der „Stern“-Reporter Volker Handloik sowie zwei französische Journalisten bei einem Taliban-Angriff im Norden des Landes getötet worden. „Reporter ohne Grenzen“ machte darauf aufmerksam, dass Journalisten große Risiken auf sich nähmen, um über die Situation in Afghanistan zu berichten. Berichterstattern vor Ort werde deshalb empfohlen, sich nur mit bewaffnetem Begleitschutz außerhalb der von den Mudschaheddin oder der Nordallianz kontrollierten Ortschaften zu bewegen.

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