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22. Oktober 2012 | Allgemeines

Acta 2012: Mobiles Internet wächst rasant

Lesen am Bildschirm wird akzeptiert/Chancen für Verlage

Themen: Tagesschau-App, Online

Die deutschsprachige Bevölkerung nutzt mittlerweile zu 31 Prozent das mobile Internet; das sind rund 18 Millionen Männer und Frauen zwischen 14 und 69 Jahren. Gegenüber dem Vorjahr mit 9,8 Millionen mobilen Nutzern hat sich die Zahl fast verdoppelt. Das ist eines der Ergebnisse der ACTA 2012 (Allensbacher Computer- und Technik-Analyse), die am 18. Oktober in München vorgestellt wurde.

ACTA Reichweite Zeitungen 2012Laut ACTA nutzen 2,5 Millionen Menschen die mobile Website einer regionalen Tageszeitung pro Woche – ein Zuwachs von herausragenden 136 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Branchendienst Meedia stellt dazu fest, dass die regionalen Websites deutlich stärker wuchsen als der Gesamtmarkt, weil sich offenbar immer mehr Menschen unterwegs vor allem über das informieren wollten, was in ihrer Nähe stattfinde. Die Angebote Bild.de und Spiegel online verzeichnen 2,04 (+52%) und 1,76 (+87%) Millionen wöchentliche Nutzer.

Bei den meistgenutzten Nachrichten-Apps liegt die Tagesschau-App mit 2,1 Millionen Nutzern vorn, gefolgt von Spiegel-Apps (1,8 Millionen) und dem App-Angebot der regionalen Tageszeitungen (1,7). Die Apps von „Süddeutscher Zeitung“ und „die Zeit“ zählen je eine halbe Million wöchentlicher User.

Ein weiteres Ergebnis der ACTA 2012 ist die wachsende Akzeptanz des „elektronischen Lesens“. Danach lesen immerhin 25 Prozent am Bildschirm genauso gerne wie auf Papier, 51 Prozent bevorzugen Papier, fünf Prozent lesen „nie“ am Bildschirm, die restlichen 18 Prozent sind unentschieden. Nach Alter betrachtet, lesen die 14- bis 19-Jährigen aber schon zu 41 Prozent genau so gerne am Bildschirm wie auf Papier; die als „technische Avantgarde“ eingeschätzten Nutzer bilden hier mit 52 Prozent sogar die Mehrheit.

83 Prozent der mobilen Internetnutzer haben gemäß der Studie schon Apps heruntergeladen. Die Mehrzahl der App-Nutzer gibt an, nur kostenlose Apps zu verwenden (58 Prozent), 39 Prozent setzen kostenlose und entgeltliche Apps ein, drei Prozent verwenden ausschließlich kostenpflichtige Apps.

Weitere Informationen finden sich unter www.ifd-allensbach.de.

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