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09. Dezember 2002 | Ausland

Achtung: Pressefreiheit / Journalistische Ethik Unterricht

„Wenn die Presse frei ist und jeder lesen kann, ist alles sicher.“ Dieser Ausspruch von Thomas Jefferson ziert eine 100 Seiten starke Broschüre, die das medienpädagogische Projekt „ZEUS“ der Journalistenschule Ruhr in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Presserat veröffentlicht hat. Unter dem Titel „Achtung: Pressefreiheit. Journalistische Ethik in Beispielen für den Unterricht“ zeigen Herausgeber Harald Heuer und die Journalistenschule Ruhr, dass eine freie Presse nur dann wirken kann, wenn sie sich auch selbstverantwortlich Regeln und Grenzen für den – ethischen – Umgang miteinander setzt. Vorgestellt werden in der übersichtlich aufgemachten Broschüre daher nicht nur die Funktion des Deutschen Presserats als Selbstkontrollorgan der Presse und eine Chronik derjenigen Ereignisse, die die Pressegesetzgebung nachhaltig beeinflusst haben (etwa „Lex Soraja“ und „Spiegel-Affäre“); der größte Abschnitt ist dem Pressekodex gewidmet. Hier werden zum einen der Idealfall, also die zu beachtende Richtlinie des Pressekodex, zitiert, zum anderen Originalartikel abgedruckt, in denen gegen die Richtlinie verstoßen wurde, dazugehörige Beschwerden sowie jeweils der Spruch des Presserats. Dabei wird übrigens durchaus nicht immer dem Beschwerdeführer Recht gegeben, auch dies zeigt die Dokumentation. In einem weiteren Artikel ist nachzulesen, welchen Weg eine Beschwerde von der Eingabe bis zum Spruch beim Presserat geht; enthalten sind außerdem Ideen für den Unterricht, Literatur und Links zum Weiterlesen. Die Broschüre kann zum Preis von 8,50 Euro bezogen werden über: Deutscher Presserat, Gerhard-von-Are-Straße 8, 53111 Bonn, Telefon 0228/98572-0, E-Mail info@presserat.de.

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