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30. Juli 2010 | Allgemeines

Abos bleiben Stütze des Zeitungsvertriebs Einzelverkauf mit deutlichem Minus

24,8 Millionen verkaufte Exemplare pro Erscheinungstag im 2. Quartal

Im zweiten Quartal 2010 haben die deut¬schen Zeitungsverlage 24,78 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Er-scheinungstag verkauft und damit gut 0,5 Prozent (116.761 Exemplare) mehr als im vo-rangegangenen Quartal. Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies aber einen Rückgang um 2,08 Prozent (-527.661 Exemplare). Nicht mitgezählt in der Gesamtauflage werden die rund 95.000 E-Pa-per-Ausgaben, die gegenüber dem entspre-chenden Vorjahresquartal einen Zuwachs von fast 20 Prozent verzeichnen konnten.

Bei Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2009 zu Verlusten von 2,56 Prozent (-510.994 Exemplare) auf 19,43 Millio­nen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von 2,2 Prozent (West 2,0/Ost 3,3) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um 3,65 Pro­zent (-155.313 Exemplare). Die überregionalen Zeitungen lagen in den vergangenen drei Mona­ten unter dem Durchschnitt und verloren 2,78 Prozent an Auflage (45.424 Exemplare) auf 1,59 Millionen verkaufte Exemplare. Die Sonntags­zeitungen konnten ihre Auflagenrückgänge ein­dämmen und verloren nur 1,45 Prozent (-49.789 Exemplare). Als einzige Gattung bewegten sich die Wochenzeitungen im Plus und konnten 33.122 (+1,71 Prozent) mehr Exemplare verkau­fen. Begünstigt wird der Anstieg durch die Wie­derausweisung des „Europa-Ekspress“, wodurch rund 75.000 Exemplare gegenüber dem Vorjahr hinzugekommen sind.

Bei der Betrachtung der Vertriebswege ist fest­zustellen, dass die Zeitungen bei den Abonne­ments unterdurchschnittlich (1,29 Pro­zent) und im Einzelverkauf stärker (4,11 Prozent) verloren haben. Die sonstigen Verkäufe beende­ten das Quartal mit einem kleinen Minus von 1,67 Prozent. Ebenfalls leicht verloren haben die Bordexemplare (-0,51 Prozent/ -3.026) auf 585.720 verkaufte Exemplare.

In der Kategorie Ta­geszeitungen gab es Abonnementverluste bei den lokalen und regio­nalen Titeln (1,96 Prozent) und den überre­gio­nalen Zeitungen (2,04 Prozent). Die Kaufzei­tun­gen gewannen beim Abonnement erneut hinzu (3,75 Prozent/ +7.019 Exemplare). Damit konnte der positive Trend der vergangenen Jahre fortge­setzt werden. Zuwächse im Abo konnten auch die Sonntags- (1,23 Prozent) und Wochen­zeitun­gen (2,29 Prozent) verzeichnen. Beim Einzelver­kauf wiesen im zweiten Quartal alle Kategorien ein Minus aus: Tageszeitungen -5,06 Prozent; Sonntagszeitungen -8,31 Prozent; Wo­chenzeitungen -12,93 Prozent.

Der sonstige Verkauf der Tages­zeitungen ging um 1,67 Prozent (14.828 Exemplare) zurück. Die lo­kalen und regionalen Abo-Zeitungen meldeten Verluste (-3,05 Prozent / -12.308 Exemplare), ebenso die überregionalen Zeitun­gen (8,87 Prozent / -12.285 Exemplare) und die Kaufzei­tungen (-1,16 Prozent / -1.336 Exemp­lare). Zu­wächse konnten hingegen die Sonntags­zeitun­gen (+8,31 Prozent / 6.450 Exemplare) und die Wochenzeitungen (3,03 Prozent / +4.651 Exemplare) verbuchen.

Bei den aufgrund ihrer attraktiven Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren wurde für alle Zeitungen ein Minus von 0,51 Prozent (-3.026 Exemplare) festgestellt. Dabei meldeten die lokalen und regionalen Abo-Titel ein Plus von 8,23 Prozent (4.376 Exemplare), die Kaufzeitun­gen von 4,20 Prozent und die Wochenzeitungen von 0,78 Prozent. Die Bordauflage der Sonntags­zeitungen (-4,28 Prozent) und überregionalen Zeitungen (-460 Exemplare) war hingegen rück­läufig. Eine ausführliche Darstellung der Aufla­genzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.

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