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13. Januar 2003 | Veranstaltungen

Aachen: Die Deutsche Presse von 1945 bis 1949

Seit Mitte Dezember 2002 und noch bis Ende Februar 2003 zeigt das Internationale Zeitungsmuseum der Stadt Aachen eine Ausstellung zum Neuanfang der deutschen Presse von 1945 bis 1949. Wohl kaum ein Ort wäre geeigneter. Denn die Geburtsstunde der deutschen Tagespresse nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in dem von den Alliierten besetzten Land schlug in Aachen: Bereits Monate vor der „Stunde Null“ - und während im Reichsgebiet die NS-Presse noch Propaganda für die Nazis machte - erschien am 24. Januar 1945 die „Aachener Nachrichten“ als erste demokratisch legitimierte Lizenz-Zeitung Deutschlands. Bereits 1944 hatte der Planungsstab der Abteilung für psychologische Kriegsführung (PWD) der Briten und Amerikaner Pläne erarbeitet, wie die Alliierten die deutschen Medien nach dem Ende der NS-Diktatur behandeln sollten. Sie einigten sich damals auf ein „Handbuch für die Kontrolle der deutschen Nachrichtenmittel“, das unter anderem vorsah, alle noch erscheinenden deutschen Zeitungen zu verbieten; alliierte Blätter zu verbreiten und Lizenzierungsverfahren für unbelastete Deutsche zu eröffnen sowie den schrittweisen Übergang von alliierten Presseerzeugnissen zu lizenzierten deutschen Zeitungen unter alliierter Kontrolle zu ermöglichen. Wie sich dieser Vorgang der schrittweisen Neugründung in der Praxis in allen vier Besatzungszonen zwischen 1945 und 1949 – bis zur Aufhebung des Lizenzzwangs – gestaltete, zeigt die mit zahlreichen Originalen des Internationalen Zeitungsmuseums ausgestattete Ausstellung, die dienstags bis samstags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und dienstags bis freitags von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr besucht werden kann. Kontakt: Internationales Zeitungsmuseum der Stadt Aachen, Pontstraße 13, 52062 Aachen, Telefon 0241/4324508, E-Mail info@izm.de.

 

Internet: www.izm.de

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