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23. März 1999 | Namen und Nachrichten

60 Millionen Mark für virtuelle Rathäuser

Die Städte Bremen, Esslingen und Nürnberg sind die Gewinner des Wettbewerbs Media@Komm, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beispielhafte Online-Projekte von Städten ausgezeichnet hat. Der Wettbewerb habe in vielen Städten und Gemeinden eine neue Kreativität und Dynamik entfacht, sagte Staatssekretär Alfred Tacke bei der Preisverleihung am 10. März in Bonn. "Kommunale Politik und Verwaltung, Unternehmen und Forschungseinrichtungen ziehen nun beim weiteren Fortschritt von Multimedia in Deutschland an einem Strang". Leitziele des Wettbewerbs waren das "virtuelle Rathaus" und damit verknüpft der Einsatz der digitalen Signatur. So sollen beispielsweise Meldevorgänge, Steuererklärungen oder Ausschreibungen künftig elektronisch gestaltet werden. Unter dem Motto "Public Private Partnership" zielte der Wettbewerb auch darauf ab, daß Unternehmen in der Region in das Projekt mit eingebunden werden. Für die Endrunde des Wettbewerbs qualifizierten sich neben den oben genannten Siegern die Städte Berlin, Dortmund, Karlsruhe, Köln, Leipzig und Rathenow. Neben Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft hatte auch der BDZV (Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der Geschäftsleitung) einen Sitz in der unabhängigen Jury. Innerhalb des Gremiums gab es von Anfang an den Konsens, daß nur solche Projekte überhaupt eine Chance haben, die in keiner Weise das Online-Engagement der Zeitungsverlage beeinträchtigen. Die den Gewinnern des Wettbewerbs zustehende Fördersumme in Höhe von 60 Millionen Mark wird für die Umsetzung der Konzepte bereitgestellt.

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