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28. März 2006 | Namen und Nachrichten

60 Jahre „Westfälische Rundschau“

Die „Westfälische Rundschau“ in Dortmund konnte am 20. März 2006 ihren 60. Geburtstag feiern. Die erste Ausgabe mit der Schlagzeile „Göring plaudert aus der Schule“ war am 20. März 1946 noch vor Gründung des Landes Nord­rhein-Westfalen erschienen. Träger der von der britischen Besatzungsmacht ausgegebenen Li­zenz Nr. 14 waren der später erste frei gewählte Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Fritz Henßler, sowie die sozialdemokratischen Politiker Paul Sattler und Heinrich Sträter. Ehrengast der Festveranstaltung mit rund 300 geladenen Gäs­ten war Wolfgang Clement, ehemaliger Minister­präsident des Landes und Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft a.D., der an die Stätte sei­nes früheren Wirkens zurückgekehrt war: Cle­ment hatte von 1968 bis 1981 unter anderem als stellvertretender Chefredakteur bei der „Westfäli­schen Rundschau“ gearbeitet. Sein Credo: Die regionale Tageszeitungen haben Zukunft. „Vor­aussetzung ist, dass sie ihr Kapital der Qualität, der Lesernähe und des Vertrauens der Leser­schaft zu nutzen wissen.“ Chefredakteur Klaus Schrotthofer wies auf die Kompetenz der Regio­nalzeitungen hin, die überregionale Themen mit Bezug auf die Region aufarbeiten und an die Leser weitergeben könnten: „Wir wollen unseren Lesern erklären, welche Folgen politische Ent­scheidungen in Brüssel, in Berlin oder in Düssel­dorf für uns hier in Westfalen haben“, sagte er. Eine Zeitung wie die „Westfälische Rundschau“ sei so etwas wie das Gedächtnis einer Region und sie sei Teil ihrer Identität. Gerade in unüber­sichtlichen Zeiten bräuchten Menschen das, was man neudeutsch „Community“ nenne. „Wir nen­nen es Heimat.

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