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16. März 2006 | Namen und Nachrichten

60 Jahre „Rheinischer Merkur“

Die Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“ mit Sitz in Bonn konnte am 15. März 2006 ihr 60-jähriges Bestehen begehen. Seit 1974 erscheint die Zeitung, die sich als „zukunftsoffen und zugleich christlichen Maßstäben verpflichtet“ cha­rakterisiert, in kirchlicher Trägerschaft. Katholi­sche Bistümer sind Gesellschafter, seit 1976 ist auch die Deutsches Bischofskonferenz beteiligt. Die erste Ausgabe des „Rheinischen Merkurs“ erschien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit einer Lizenz der französischen Besatzungs­macht am 15. März 1946 in Koblenz. Gründer und erster Chefredakteur war der Journalist Franz Albert Kramer. 1949 übernahm die redaktionelle Leitung der vor einem Jahr verstorbene Mediziner und Publizist Otto B. Roegele, der 14 Jahre lang an der Spitze der Redaktion stand und 1963 in die Position des Herausgebers wechselte, weil er einem Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität in München folgte. Der Katholik Roegele brachte eine starke ökumenische Orientierung mit und unterstützte später maßgeblich die Fusion des „Rheinischen Merkurs“ mit der evangelischen „Deutschen Zeitung / Christ und Welt“, die zum 1. Januar 1980 vollzogen wurde. „Wir nehmen wich­tig, was in beiden großen christlichen Kirchen geschieht und bieten dem oft schwierigen inner­kirchlichen Dialog ein Forum“, sagt dazu Chefre­dakteur Michael Rutz, der seit zwölf Jahren als Chefredakteur an der Spitze des Blattes steht. Derzeit sind 25 Redakteure beim „Rheinischen Merkur“ beschäftigt; rund 35 weitere Angestellte arbeiten in Verlag und Redaktion. Die Zeitung erscheint mit einer wöchentlichen Auflage von etwa 95.000 Exemplaren und erreicht eigenen Angaben zufolge etwa 180.000 Leser.

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