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22. Juli 2010 | Allgemeines

60 Jahre Presse-Grosso

Staatsminister Neumann würdigt Verdienste für die Demokratie

Die Bedeutung des Presse-Grosso für die Information der Bürger würdigte Kultur-staatsminister Bernd Neumann am 8. Juli 2010 in Berlin. Anlässlich des 60-jährigen Be¬stehens der Organisation betonte Neumann, „der Bundesverband Presse-Grosso und seine Mitgliedsunternehmen sorgen bis heute dafür, dass jedermann an jedem Ort nahezu jede Zeitung oder Zeitschrift zu einem er-schwinglichen Preis erwerben und am gesell-schaftlichen Diskurs in unserem Land teilha-ben kann.“

Das deutsche Grossosystem sei eines der effi­zientesten Vertriebswesen für Presseprodukte und sei international vorbildstiftend. Auch deshalb forderte Neumann die Verlage und Presse-Gros­sisten auf, die Zukunft des Grosso auf privatwirt­schaftlicher Grundlage zu sichern und die laufen­den Gespräche darüber zu einem für beide Sei­ten fairen Abschluss zu bringen.

Als Gastredner beleuchtete Hans Werner Kilz, Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ (München), die Erfolgsfaktoren für „Pressefreiheit und Pressevielfalt an der Ladentheke“. Bei allen Krisensymptomen sei der Printjournalismus nicht verloren. Die Welt der Zeitungen und Zeitschrif­ten bleibe ein ganzheitliches Erlebnis, eine Platt­form, die Lesern die Freiheit lasse, auszuwählen. Ohne Presse wüssten die Bürger keine Hinter­gründe. Ein gutes System, das all die Arbeiten von Redakteuren, Fotografen und Layoutern an die Kioske und damit in die Wohnzimmer schafft, sichere die Vielfalt der Meinungen und damit letztlich auch die Pressefreiheit.

Der Verband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten e.V. wurde am 28. Juli 1950 in Köln gegründet. Er ist die Vereinigung von Großhandelsunternehmen, die überwiegend Zeitungen und Zeitschriften kaufen und an Ein­zelhändler wiederverkaufen. Dem Verband gehö­ren heute 54 selbstständige Presse-Grossisten an.

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